Forschung aktuell – Deutschlandfunk
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Tausende Hitzetote im Juni: Daten und Methodik hinter den Schätzungen des RKI

9. Juli 2026 · 5 Min.

Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass bis Ende Juni rund 5.100 Menschen in Deutschland an den Folgen der Hitze gestorben sind.

Volkert Wildermuth erläutert, wie das RKI anhand von Sterbezahlen des Statistischen Bundesamts und Temperaturdaten überschüssige Todesfälle berechnet. Das Modell berücksichtigt Trends, Saisonalität, regionale Unterschiede und Altersstruktur und ordnet ab einer Wochenmitteltemperatur von über 20 °C zusätzliche Todesfälle der Hitze zu. Vergleichsanalysen zeigen, dass das Modell in den letzten Jahren gut passt, aber tagesgenaue Studien tendenziell höhere Zahlen ergeben und das RKI damit konservativ schätzt.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Schätzung der hitzebedingten Todesfälle durch das RKI · ab 00:03
Datenbasis: Sterbefallzahlen und Temperaturschwellen · ab 00:35
Modellannahmen, Komplexität und Validierung · ab 01:17
Tagesgenaue Analysen zeigen höhere Schätzwerte · ab 01:57
Vorgezogene Todesfälle (Mortality Displacement) und Altersverteilung · ab 02:50
Einordnung gegenüber Kälte und Zukunftsperspektive · ab 03:43
Prävention: Verhalten und kommunale Maßnahmen · ab 04:15

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