Tausende Hitzetote im Juni: Daten und Methodik hinter den Schätzungen des RKI
9. Juli 2026 · 5 Min.
Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass bis Ende Juni rund 5.100 Menschen in Deutschland an den Folgen der Hitze gestorben sind.
Volkert Wildermuth erläutert, wie das RKI anhand von Sterbezahlen des Statistischen Bundesamts und Temperaturdaten überschüssige Todesfälle berechnet. Das Modell berücksichtigt Trends, Saisonalität, regionale Unterschiede und Altersstruktur und ordnet ab einer Wochenmitteltemperatur von über 20 °C zusätzliche Todesfälle der Hitze zu. Vergleichsanalysen zeigen, dass das Modell in den letzten Jahren gut passt, aber tagesgenaue Studien tendenziell höhere Zahlen ergeben und das RKI damit konservativ schätzt.
Zahlen & Fakten
50–100 %
Von Alexandra Schneider gefundener Bereich, um wie viel tagesgenaue Analysen für 2022 mehr Hitzetote ausweisen als das RKI damals meldete
5.100
Vom RKI geschätzte Anzahl hitzebedingter Todesfälle in Deutschland bis Ende Juni
24.000
Knapp registrierte Todesfälle in der Woche der Hitzewelle (Statistisches Bundesamt)
Weitere 8 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
18.000
Wöchentliches Mittel der Todesfälle in den Jahren 2022–2025 (Vergleichsperiode)
5.400
Differenz zwischen registrierten Todesfällen in der Hitzewellenwoche und dem genannten Mittel (24.000 − 18.000)
20 °C
Genutzte Wochenmittel-Temperaturschwelle, ab der das RKI mit hitzebedingten Todesfällen rechnet
27 °C
Nähe des Wochenmittel-Temperaturhöchstwerts auf dem Höhepunkt der Hitzewelle
75 Jahre
Altersgruppe, die besonders stark von hitzebedingten Todesfällen betroffen ist (betont im Beitrag)
85 Jahre
Besonders betroffene Altersgruppe, in der die Häufung von Todesfällen auffällt
3 Wochen
Zeitspanne, bis zu der das RKI Verschiebungen im Todeszeitpunkt (Mortality Displacement) im Modell berücksichtigt
10-mal
Angabe aus europäischen Stadtstudien, wonach mehr Todesfälle auf Kälte als auf Hitze zurückgeführt werden (Verhältnisangabe)
Rubriken
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Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieRobert-Koch-Institut, aktueller Wochenbericht (zum Thema Hitze und Übersterblichkeit)
• StudieAnalyse von Alexandra Schneider (Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, München) zur tagesgenauen Auswertung der Hitzewelle 2022
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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