Forschung aktuell – Deutschlandfunk
Forschung aktuell – Deutschlandfunk
Forschung aktuell – Deutschlandfunk

Umspannwerke: Wie lässt sich kritische Infrastruktur schützen?

3. September 2026 · 5 Min.

Michelle Knott: Drohnenabwehr an Umspannwerken ist nicht flächendeckend praktikabel; entscheidend ist stattdessen die Erhöhung der Resilienz durch schnelle Einsatze, Bevorratung kritischer Komponenten und Standardisierung.

Michelle Knott erklärt, warum gezielte Anschläge auf Umspannwerke regional zu größeren Blackouts führen können und warum Drohnenabwehr für das weit verzweigte Stromnetz kaum praktikabel ist. Stattdessen empfiehlt sie Resilienzmaßnahmen: schnell verfügbare Einsatzteams, ausreichende Ersatzteilbevorratung und Harmonisierung von Komponenten. Sie verweist auf Erfahrungen aus der Ukraine und betont, dass politische Koordination, etwa Gespräche über die Bundesnetzagentur, jetzt zügig nötig sind.

Themen & Erkenntnisse

Anschläge auf Umspannwerke und Risiken für die Stromversorgung · ab 00:08
Drohnenabwehr als Schutzmaßnahme: Grenzen und Praktikabilität · ab 01:00
Resilienz stärken: Einsatzteams, Vorrat und Standardisierung · ab 02:59
Koordination und Dringlichkeit in Deutschland · ab 04:12

Wer spricht

M
Michelle KnottGAST

Michelle Knott leitet das Transferzentrum Digitale Resilienz und das hessische Drohnenkompetenzzentrum an der TU Darmstadt. Im Gespräch bewertet sie Bedrohungen für kritische Infrastrukturen, erklärt die Grenzen von Drohnenabwehr und empfiehlt konkrete Resilienzmaßnahmen wie schnelle Einsatzteams, Ersatzteilbevorratung und Standardisierung von Komponenten.

Alle Auftritte von Michelle Knott →

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.