Frisch an die Arbeit
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Die Deutschen arbeiten genug – oder?

25. August 2026 · 42 Min.

Aus demografischen Gründen und wegen sinkender Erwerbsbevölkerung ist Deutschland volkswirtschaftlich vermutlich nicht ausreichend „arbeitskräftig“ – es braucht sowohl mehr beschäftigte Personen als auch höhere Produktivität und bessere Anreize.

In der Sonderfolge diskutieren Hanna Scherkamp und Koya Rutschow, ob die Deutschen zu wenig arbeiten. Ausgangspunkt ist die demografische Herausforderung: Viele Arbeitskräfte gehen in den nächsten Jahren in Rente. Die Folge beleuchtet Statistikfragen (Arbeitsstunden, Teilzeitquoten), Geschlechterunterschiede, Anreizprobleme im Sozial- und Steuerrecht sowie Produktivität, Investitionen und mögliche Maßnahmen wie Zuwanderung und Reformen, um Beschäftigung und Wertschöpfung zu sichern.

Zahlen & Fakten

72 %

Anteil der Abstimmenden, die vorab meinten, die Deutschen arbeiteten nicht zu wenig.

28 %

Anteil der Abstimmenden, die meinten, die Deutschen arbeiteten zu wenig.

40,1 %

Anteil der Beschäftigten, die in Teilzeit arbeiten (im Gespräch als hohe Quote genannt).

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

70 → 77 %

Beispielhafte Erwähnung des Anstiegs der Beschäftigungsquote bei 20–25-Jährigen (ungefähre Zahlenangabe im Gespräch).

~90 %

Anteil der Investitionen in Deutschland, der typischerweise von privaten Unternehmen getragen wird (im Gespräch genannt).

20.000

Anzahl der bislang zur Frage "Arbeiten die Deutschen zu wenig?" abstimmenden Teilnehmer:innen der Aktion "Deutschland spricht".

2019

Jahr mit dem bislang höchsten ermittelten Arbeitsvolumen (Höhepunkt der geleisteten Arbeitsstunden).

Platz 10

Rang Deutschlands in der OECD beim Maß der Produktivität (genannter Vergleichswert).

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Problem und Kontext: Demografie, Staatshaushalt und die Grundfrage · ab 00:00
Arbeitsstunden, Teilzeit, Geschlechterrollen und Arbeitsanreize · ab 06:05
Produktivität, Investitionen, KI und politische Lösungsansätze · ab 23:29

Quellen

StudieDeutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) – Analyse, wonach in den letzten Jahren mehr Arbeitsstunden pro Jahr geleistet wurden als in vielen Jahrzehnten (im Gespräch zitiert).

StudieIfo‑Institut – Untersuchungen zu Anreizeffekten und Beispielen, in denen Mehrarbeit kaum zu höheren Einkommen führt (im Gespräch genannt).

StudieInstitut für Arbeitsmarkt‑ und Berufsforschung (IAB) – Zahlen zur steigenden Beschäftigungsquote bei Jüngeren (im Gespräch als Grundlage verwendet).

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

H
Hanna ScherkampHOST

Redakteurin bei der ZEIT und Moderatorin des Podcasts »Frisch an die Arbeit«; besucht Menschen in ungewöhnlichen Berufen und fragt nach den emotionalen und praktischen Seiten ihrer Arbeit.

Alle Auftritte von Hanna Scherkamp
K
Koya RutschowGAST

Koya Rutschow wird in der Folge als stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT vorgestellt und hat einen Text zur Frage "Arbeiten die Deutschen zu wenig?" verfasst. Er analysiert demografische Effekte, Arbeitsstundenstatistiken, Teilzeitquoten, Produktivität und politische Handlungsoptionen und bringt wirtschaftliche Perspektiven in die Diskussion.

Alle Auftritte von Koya Rutschow

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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