RONZHEIMER.
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Ist die Wirtschaft selbst an allem schuld? Mit Marcel Fratzscher

6. Juni 2026 · 51 Min.

Deutschland hat größere wirtschaftliche und strukturelle Probleme, als die aktuelle pessimistische Stimmung vermuten lässt – doch ohne Risiko, ehrliche Debatten und Bereitschaft zu echten Reformen wird das Land seine Herausforderungen nicht bewältigen können.

Zahlen & Fakten

zu 90 Prozent

Verantwortung der Automobilhersteller für ihre derzeitige Misere (Dieselskandal, China-Abhängigkeit, verschlafene Innovation)

80–90 Prozent

Anteil des Energiebedarfs, der durch Erneuerbare hätte gedeckt werden können, wenn konsequent nach 2013 ausgebaut worden wäre

100 Milliarden Euro pro Jahr

Langfristige Erhöhung der Steuereinnahmen durch Migration laut Sachverständigenrat für Wirtschaft

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Pessimismus trotz Stärken: Deutschlands psychologische Wirtschaftskrise · ab 04:00
Kreative Zerstörung und Industriewandel: Notwendigkeit von Risiko und Veränderung · ab 08:00
Migration, Bürgergeld und Rente: Ehrliche Debatten statt Verteilungskampf · ab 22:00
Energiewende, Atomausstieg und Steuerreform: Wissenschaftliche Fakten vs. politische Emotionen · ab 36:00

Quellen

StudieSachverständigenrat für Wirtschaft – Berechnung zum wirtschaftlichen Effekt von Zuwanderung (langfristige Erhöhung der Steuereinnahmen um 100 Milliarden Euro pro Jahr)

StudieInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) / Bundesagentur für Arbeit – Berechnung zum Bedarf an Nettozuwanderung von 400.000 Beschäftigten pro Jahr

Philipp Aghion – Nobelpreis für Ökonomie zum Konzept der 'kreativen Zerstörung'

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

P
Paul RonzheimerHOST

Journalist und Chefredakteur der BILD-Zeitung. Moderiert den Podcast 'RONZHEIMER.' und führt investigative Gespräche zu aktuellen Themen wie Islamismus, Sicherheit und gesellschaftliche Debatten in Deutschland.

Alle Auftritte von Paul Ronzheimer
M
Marcel FratzscherGAST

Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Wirtschaftswissenschaftler und Ökonom. Studierte in USA, Großbritannien und Italien, arbeitete als Entwicklungshelfer in Indonesien, für Think Tanks in Washington DC und die Europäische Zentralbank. Forscht zu Ungleichheit, Infrastruktur, Wohnen und Wirtschaftspolitik; berät unabhängig Politik und Wirtschaft auf Basis wissenschaftlicher Daten.

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