
⭐️ Hardcore-Nerdfolge zur neuen UBS-Regulierung: AT1 love!
12. Juli 2026 · 10 Min.
AT1-Instrumente sind regulatorische Kapitalinstrumente, die nach der Finanzkrise 2008 entwickelt wurden, aber in der Praxis nie zur Stabilisierung von Banken beigetragen haben – die Medizin kommt immer erst an, wenn der Patient bereits tot ist.
Die Folge analysiert die Probleme des AT1-Instruments (Additional Tier 1), das Banken verwenden sollen, um Verluste zu absorbieren. Anhand eines LinkedIn-Beitrags von Ivan Lengweiler wird die Kritik erläutert, dass AT1 trotz seiner Designidee noch nie eine Bank gerettet hat. Drei Hauptprobleme werden identifiziert: Der Trigger liegt zu tief, Write-Downs verstoßen gegen Gläubigerhierarchien, und diskretionäre Kuponzahlungen wurden nie ausgesetzt. Die Autoren schlagen vor, den Trigger zu erhöhen, zu Conversions statt Write-Downs überzugehen und automatische Mechanismen zu implementieren – was AT1 aber dem Eigenkapital immer ähnlicher macht.
Zahlen & Fakten
5,125 %
Triggerschwelle für AT1-Aktivierung (eine Variante)
7 %
Triggerschwelle für AT1-Aktivierung (alternative Variante)
12,6 %
CET1-Quote der Credit Suisse auf dem Höhepunkt der Krise – deutlich über dem AT1-Trigger
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
13 %
Höhere Triggerschwelle, die die Autoren vorschlagen und bei der Credit Suisse hätte greifen sollen
11 %
Zweite Triggerschwelle in der gestaffelten Reformvorlage der Autoren
9 %
Dritte, tiefste Triggerschwelle in der gestaffelten Reformvorlage für Notfälle
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Ivan Lengweiler LinkedIn-Slideshow zu AT1-Kapitalproblemen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
FFabio CanetgHOST
Geldökonom und Journalist, Moderator und Gründer des Schweizer Wirtschaftspodcasts 'Geldcast'. Diskutiert mit hochkarätigen Gästen über Finanzwelt, Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank, Inflation, Schulden und Wirtschaftspolitik. Seine Website ist www.fabiocanetg.ch.
Alle Auftritte von Fabio Canetg →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.