Philadelphia 1776: Liberty? Deutschlands Blick auf Amerikas Versprechen
11. September 2026 · 51 Min.
Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 begründet zentrale liberal-demokratische Prinzipien, bleibt aber ambivalent, weil viele Gruppen (Sklav*innen, Indigene, Frauen) von diesen Rechten ausgeschlossen wurden.
Die Folge untersucht, wie die Unabhängigkeitserklärung von 1776 die Grundlagen der liberalen Moderne formuliert (unveräußerliche Rechte, Volkssouveränität, Zustimmung der Regierten, Recht auf Widerstand) und zugleich Widersprüche birgt. Im Gespräch wird aufgezeigt, wie Ausschlüsse (Sklaverei, Geschlechterverhältnisse, indigene Völker) in den frühen Debatten verankert wurden, aber auch emanzipatorische Dynamiken freisetzten. Zugleich beleuchtet die Episode, wie Deutschland seit dem 18. Jahrhundert Amerika idealisiert, kritisiert und projiziert hat – von Reiseeindrücken über Emigrantenschicksale bis zur Nachkriegsre-Education und aktuellen Erinnerungskämpfen.
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAlmut FinckHOST
Autorin der Folge; sie erzählt und ordnet die Ereignisse des Black‑Tom‑Anschlags (1916) im Beitrag ein und fungiert als Sprecherin des WDR‑Zeitzeichen‑Features.
Alle Auftritte von Almut Finck →VVolker DeppkartGAST
Historiker und Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg; forscht und publiziert zur amerikanischen Revolution, zum Amerika-Bild in deutschen Zeitschriften sowie zum American Exceptionalism und ordnet in diesem Gespräch historische Zusammenhänge, Ambivalenzen und transnationale Wirkungen ein.
Alle Auftritte von Volker Deppkart →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.