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Ja klaHR! Human Resources und Leadership: Warum eure Gefährdungsbeurteilung in der Schublade verrottet | Lorina Brugger

27. August 2026 · 33 Min.

Psychische Gefährdungsbeurteilungen verrotten oft, weil Kompetenz, Verantwortlichkeiten und Ressourcen fehlen; wir brauchen strategisches, partizipatives BGM mit dokumentierten Maßnahmen, Evaluation und Unterstützung durch die Geschäftsführung.

Im Gespräch betonen Stefan Bernd und Gast Lorina Brugger, dass psychische Gefährdungsbeurteilungen zwar gesetzlich vorgeschrieben sind, in der Praxis aber häufig nicht zu wirksamen Maßnahmen führen. Ursachen sind fehlende fachliche Kompetenz, unklare Zuständigkeiten und mangelndes Budget sowie fehlende Unterstützung der Geschäftsführung. Effektives BGM benötigt eine Kombination aus Verhältnissen (Struktur/Prozesse) und Verhaltensmaßnahmen, partizipative Umsetzung, Evaluation und eine strategische Verankerung im Unternehmen.

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Bedeutung von BGM und gesetzliche Pflicht · ab 00:46: BGM ist Grundlage für Leistung; psychische Gefährdungsbeurteilungen sind Pflicht und lohnen sich langfristig.
Häufige Umsetzungsprobleme bei psychischer Gefährdungsbeurteilung · ab 02:24: Fehlende Kompetenz, unklare Verantwortlichkeit und Budgetmangel lassen Gefährdungsbeurteilungen wirkungslos werden.
Lösungen und Praxis: strategisches Vorgehen, Partizipation und konkrete Methoden · ab 09:00: Strategisches, partizipatives BGM kombinieren: Verhältnisse verändern, Verhalten stärken, evaluieren und konkret üben (z. B. Pomodoro, Eat the Frog).

Wer spricht

S
Stefan BerndHOST

Host des BildungsBooster-Podcasts; eröffnet und moderiert die Folge gemeinsam mit Jana Krotsch und führt in das Thema Vereinbarkeit und Bildung ein. Erwähnt als Vertreter von JaKlar in der Einleitung.

Alle Auftritte von Stefan Bernd →
L
Lorina BruggerGAST

Lorina Brugger hat Gesundheitsförderung studiert, machte zahlreiche Fortbildungen und arbeitet selbstständig im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement. Sie bietet interaktive, partizipative Workshops an, fokussiert auf Lernen, Gesundheit und Beteiligung und berät Unternehmen praxisnah zu Maßnahmen, Evaluation und Implementierung (u. a. erwähnt: Arbeit in Speyer/Rheinvilla bei Good Spaces).

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