Nachgefragt bei Georg Gallmetzer - Wie entwickelt sich der Batteriespeichermarkt weiter?
23. Juni 2026 · 44 Min.
Der Batteriespeichermarkt befindet sich in einer Disruptionsphase, die durch sinkende Kosten, steigende Erneuerbaren und neue Geschäftsmodelle getrieben wird – und diese Entwicklung ist durch Markt und Physik unaufhaltbar.
Diese Folge beleuchtet den boomenden Batteriespeichermarkt aus Perspektive von EcoStore-Geschäftsführer Georg Gallmetzer. Im Kern geht es um die Frage, wie Batteriespeicher massiv in bestehende Stromnetze integriert werden können, ohne deren Stabilität zu gefährden. Das Interview behandelt die regulatorischen Rahmenbedingungen (Netzentgelte, flexible Anschlussverträge), die wirtschaftliche Logik gegen Gaskraftwerke und den Weg zu echten Technologieopenheit in der Energiewende. Gallmetzer argumentiert, dass marktgetriebene Speicher-Investitionen zuverlässiger sind als politische Planwirtschaft und dass die Energiewende dadurch unumkehrbar wird.
Zahlen & Fakten
15 bis 20 Prozent
Anteil der Einspeisebeschränkungen beim Bullingstädt-Speicher im Betrieb, bei denen der Speicher aufgrund von Netzregeln nicht einspeisen darf
8 bis 10 GW
Volumen an neuen Gaskraftwerken, das Gallmetzer für nachvollziehbar hält, um Sicherheitslücken zu schließen; danach sollte Technologieoffenheit gelten
4 bis 7 Euro pro Kilowatt
Jährlicher Kapazitätspreis für Netzentgelte von Speichern nach der neuen BNZ-Regelung
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50 bis 70 GW
Prognostizierte Zubaugrenze für Standalone-Batteriespeicher mit 2–4 Stunden Kapazität, bevor neue Geschäftsmodelle dominant werden
10 bis 15 Jahre
Zeitspanne bis zur erwarteten Sättigungsgrenze für Kurzzeitspeicher und damit bis zur Notwendigkeit neuer Technologien und Geschäftsmodelle
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
GGeorg GallmetzerGAST
Geschäftsführer von EcoStore, Speicherentwickler und -betreiber, Speichermarkt-Experte und Befürworter der Energiewende
Alle Auftritte von Georg Gallmetzer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.