Nachgefragt bei Max Ellerich - Wie groß sind die Innovationspotenziale bei der Elektrolyse?
16. Juni 2026 · 30 Min.
Elektrolyse-Technologie ist technologisch reif und bereits im Einsatz, jetzt braucht es Massenfertigung und mehr Referenzprojekte in Europa, um Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen.
Max Ellerich, Director Business Development bei Hystar, einem norwegischen PEM-Elektrolyse-Hersteller, diskutiert mit Host Christian Seelos die Innovationspotenziale der Elektrolyse zur Wasserstoffherstellung. Die Folge beleuchtet technische Fortschritte bei PEM-Elektrolysoren, erklärt Hystar's patentiertes Wasser-Zuführungssystem das 10–15 % höhere Effizienzen ermöglicht, und erörtert Wege zur Kostensenkung durch Massenfertigung und reduzierte Edelmetallkosten. Im Kern wird deutlich, dass die Herausforderung weniger in der Technologie liegt als vielmehr in Skalierung, Strompreisen und dem Aufbau von Marktvertrauen durch Referenzprojekte.
Zahlen & Fakten
10–15 Prozent
Effizienzsteigerung bei Hystar-Stacks durch patentiertes Wasser-Zuführungssystem im Vergleich zu anderen PEM-Stacks
70 Prozent
Anteil der Stromkosten an den Gesamtbetriebskosten (Totex) über die Laufzeit eines Elektrolyseurs
20–100 Prozent
Typischer Lastbereich bei Standard-PEM-Stacks
Weitere 16 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
0–100 Prozent
Lastbereich bei Hystar-Stacks durch Wasserstoff-seitige Wasserzuführung
5 Jahre
Zeitraum, in dem Max Ellerich im Wasserstoff-Bereich tätig ist
5 Jahre
Alter von Hystar seit Gründung
ca. 60 Mitarbeiter
Mitarbeiterzahl von Hystar
über 15 Jahre
Entwicklungsdauer der Hystar-Technologie am Sintef-Institut in Norwegen vor Gründung
350 Kilogramm
Gewicht eines Hystar-Stacks
80 Tonnen
Gewicht eines alkalischen Elektrolyse-Stacks zum Vergleich
30 Sekunden
Zeit vom Hochfahren von 0 auf 100 % Last bei Hystar-Stack, teilweise unter 10 Sekunden
2,2 Gigawatt
Größe des Neom-Projekts in Saudi-Arabien mit alkalischer Elektrolyse
5 Megawatt
State-of-the-Art Standard-Größe für Elektrolyseure heute (vor fünf Jahren waren 1–5 MW als groß angesehen)
100–200 Megawatt
Größe von aktuellen Projekten im Markt für industrielle Wasserstoffproduktion und Derivate
2 Jahre
Zeitrahmen bis Hystar's automatisierte Fabrik in Norwegen läuft
3 Anlagen
Anzahl der Hystar-Elektrolyseur-Installationen in Europa (Equinor Norwegen, Fortum Finnland, eine weitere)
4 Euro
Wasserstoff-Produktionskosten bei einigen Projekten, die Kunden nennen
3,50 Euro
Wasserstoff-Produktionskosten bei anderen Projekten, z.T. auch darunter
500–1000 Faktor
Verhältnis der Kosten bei saisonalen Speicherkapazitäten: Batterie vs. Wasserstoff (Wasserstoff günstiger)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Sintef-Institut (Norwegen) – Entwicklungsinstitution der Hystar-Elektrolyse-Technologie
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristian SeelosHOST
Moderator und Host des Energate-Podcasts „Irgendwas mit Energie". Begleitet Interviews und Diskussionen zur Energiewende in Deutschland mit kritischen Fragen und Kontext.
Alle Auftritte von Christian Seelos →MMax EllerichGAST
Director Business Development bei Hystar (norwegischer PEM-Elektrolyse-Hersteller), Ingenieur mit fünf Jahren Erfahrung im grünen Wasserstoffbereich
Alle Auftritte von Max Ellerich →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.