Buchkritik: "Fehlende Gespenster" von Sarah Wipauer
14. August 2026 · 6 Min.
Der Debütroman „Fehlende Gespenster“ wird als labyrinthisch und stilistisch dicht gelobt; er nutzt einen fiktiven Wiener Untergrund, unzuverlässige Erzählung und kurioses Wissen, um Tod, Erinnerung und feministische Perspektiven zu verhandeln.
Samuel Hamen bespricht Sarah Wippauers Debütroman: Eine Ich-Erzählerin führt Tourist:innen durch einen fiktiven Untergrund Wiens, dessen Grundlage die verworfene Idee einer pneumatischen Leichenbeförderung ist. Der Text vermischt historische Anklänge und erfundene Mythen, arbeitet mit einer unzuverlässigen Erzählerin und präsentiert eine verschachtelte, dunkle Prosa, die als literarische ‚Wunderkammer‘ gewürdigt wird.
Zahlen & Fakten
26 €
Im Text genannter Preis der Buchausgabe.
368 Seiten
Umfang der im Text genannten Buchausgabe im Residenzverlag.
1870
Im Text genannte Jahresangabe, in deren Umfeld die pneumatische Leichenbeförderung historisch diskutiert wurde.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchFehlende Gespenster (Debütroman) von Sarah Wippauer
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSamuel HamenGAST
Samuel Hamen ist Kritiker im Studio von Deutschlandfunk Kultur; in dieser Besprechung analysiert er Sarah Wippauers Debütroman ausführlich. Er erläutert Aufbau, Setting und Erzählstrategien, bewertet die Prosa als labyrinthisch und thematisiert feministische sowie historische Bezüge des Textes.
Alle Auftritte von Samuel Hamen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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