Buchkritik: Heike Specht: "Nicht mit uns! Wie Frauen Geschichte schrieben"
14. August 2026 · 5 Min.
Das Buch wird als packend erzähltes Geschichtsbuch vorgestellt, das anhand individueller Frauenbiografien zeigt, wie Frauenrechte erkämpft, systematisch ausgegrenzt und wieder ausradiert werden; daraus ergibt sich eine deutliche Warnung für die Gegenwart.
Die Rezension stellt ein erzählerisch dichtes Geschichtsbuch vor, das in fünf Etappen über rund 3000 Jahre Frauenbiografien nutzt, um Muster von Aufbruch und anschließender Ausgrenzung zu zeigen. Die Autorin beschreibt, wie Frauen in Zeiten des Umbruchs oft vorn mit dabei sind, später aber aus den neuen Institutionen ausgeschlossen werden. Die Folge zieht daraus konkrete Lehren: Vernetzung, gesetzliche Absicherung von Rechten und Bündnisbildung werden als Schutzmaßnahmen betont.
Zahlen & Fakten
3000 Jahre
Zeitraum, den das Buch in fünf Etappen überspannt
5 Etappen
Anzahl der historischen Abschnitte, in die das Buch gegliedert ist
1978/79
Jahresangabe zur Beteiligung iranischer Frauen an der Revolution gegen den Schah
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
100 Jahre
Zeitspanne, in der in Genf angeblich keine gedruckte weibliche Stimme erschien (nach der Verfolgung)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchNicht mit uns. Wie Frauengeschichte schrieben und wieder ausradiert wurden — Heike Specht (Buch)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSusanne BilligHOST
Susanne Billig, Journalistin und Rezensentin bei Deutschlandfunk Kultur, präsentiert in der Sendung ‚Lesart‘ die Buchkritik. In ihrem Beitrag stellt sie Aufbau, Figurenwahl und zentrale Thesen des Buchs dar, lobt die Detailrecherche und diskutiert kritische Punkte wie die westliche Begrenzung und die zu geringe Einbindung fachspezifischer Forschung.
Alle Auftritte von Susanne Billig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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