Buchkritik: "Zeppelin und Karpfen" von Hannah Mann
17. August 2026 · 6 Min.
Die Buchkritik lobt Hannah Manns Debüt als eine fein erzählte, melancholische Familiengeschichte, die die Suche nach einer verschwundenen Mutter mit Erinnerungen an die erzwungene Flucht aus Polen verwebt.
Sally Charelle Deligne stellt Hannah Manns ersten Roman 'Zeppelin und Karpfen' vor: Im Mittelpunkt steht die Fotografin Susanna, die 1988 in West‑Berlin nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter sucht. Diese Gegenwartshandlung wird durch assoziative Rückblenden zur Vertreibung aus Polen 1968 ergänzt. Der Ton ist melancholisch, die Erzählung detailliert und warm, mit rührenden und komischen Momenten; einzig die Beziehung Mutter–Tochter wirkt stellenweise etwas blass.
Zahlen & Fakten
24 €
Verkaufspreis des Romans
1988
Handlungsjahr der Gegenwartsebene (West‑Berlin)
1968
Jahr der erzwungenen Flucht/Ausreise aus Polen, Thema der Rückblenden
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
238
Seitenzahl des Romans
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSally Charelle DeligneHOST
Sprecherin bei Deutschlandfunk Kultur (Sendung 'Lesart'), die das Gespräch führt und die Buchkritik präsentiert.
Alle Auftritte von Sally Charelle Deligne →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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