Das Gesicht der Diktatur: Roman "Gulistan" über eine kurdische Frau im Irak
19. August 2026 · 15 Min.
Karos Taha stellt in ihrem Roman Gulistan die Suche einer kurdischen Frau nach ihrem verschwundenen Mann im Irak dar und zeigt, wie Diktatur, Gewalt und Sprachverlust Identität und Sprechen prägen.
In dem Gespräch beschreibt Karos Taha ihren Roman Gulistan: die kurdische Ehefrau Gulistan sucht nach ihrem verschwundenen Mann in der Zeit der irakischen Diktatur. Taha erläutert das Motiv des Doppelgängers als Bild für die Allgegenwart des Regimes und thematisiert, wie staatliche Gewalt Körper und Sprache verletzt. Sie berichtet von intensiver Recherche mit Gefängnisüberlebenden und erklärt, warum sie das Buch auf Deutsch geschrieben hat.
Zahlen & Fakten
160 Seiten
Umfang des Romans Gulistan im DuMont Verlag
24 Euro
Preis der Ausgabe von Gulistan
80er, 90er Jahre
Zeitspanne, in der Verfolgung und Verschleppungen im Irak stattfanden (Kontext des Romans)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKaros TahaGAST
Karos Taha ist Autorin; ihre früheren Bücher behandelten deutsch-kurdische Lebenswelten. In 'Gulistan' verlegt sie die Perspektive zurück in den Irak unter der Diktatur, basiert auf Recherchen mit Überlebenden und wurde im DuMont Verlag veröffentlicht; das Buch wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Alle Auftritte von Karos Taha →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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