Joachim Lottmanns Sterbetagebuch: Schreiben bis zum Schluss
18. August 2026 · 9 Min.
Joachim Lottmanns öffentliches Sterbetagebuch auf Facebook macht sein Leben erneut zur Literatur und verleiht seinem Schreiben in den letzten Monaten besondere Dringlichkeit.
Im Gespräch beschreibt der Literaturkritiker Volker Weidermann, wie Joachim Lottmann seit Juni auf Facebook ein öffentliches Tagebuch über seine Krebserkrankung führt und dabei Alltagserlebnisse literarisch verwandelt. Lottmanns Lebensliteratur mischt Realität und Erfindung, macht Menschen um ihn herum leuchtend und kann zugleich scharf und böse sein. Weidermann ordnet das Tagebuch in eine Tradition von Sterbetagebüchern ein und diskutiert, welche Bestandteile von Lottmanns Werk in die literarische Nachgeschichte eingehen könnten.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchMai, Juni, Juli (Debütroman von Joachim Lottmann)
• ArtikelDie Zeit (Reportage über Joachim Lottmann von Volker Weidermann, Oktober 25)
• ArtikelNeues Deutschland (»Nachruf zu Lebzeiten« auf Joachim Lottmann)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• Wolfgang Herndorf – 'Arbeit und Struktur' (Blog)
Wer spricht
VVolker WeidermannHOST
Literaturkritiker; hat Joachim Lottmann für eine große Reportage getroffen, die in der Zeit (Oktober 25) erschien; kennt Lottmann und sein Werk seit langem und spricht in dieser Folge als Gesprächspartner über Lottmanns öffentliches Tagebuch auf Facebook.
Alle Auftritte von Volker Weidermann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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