Mehr Kriegsdienstverweigerer in Deutschland
15. Juli 2026 · 4 Min.
Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland steigt deutlich; Beratungsstellen führen das auf die weltpolitische Lage und vielfältige persönliche Gewissensgründe zurück.
In dem Beitrag berichtet Astrid Wulff über eine steigende Zahl von Anträgen auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland. Berater der Deutschen Friedensgesellschaft (u.a. Ralf Buchterkirchen) und der langjährige Friedensaktivist Wolfgang Geffe erklären, dass junge Menschen durch die weltpolitische Lage, persönliche Erfahrungen und Gewissensfragen zum Antrag motiviert werden. Der Beitrag nennt aktuelle Antragszahlen und erläutert, wie Musterung und formale Voraussetzungen das Verfahren beeinflussen.
Zahlen & Fakten
5800
Anträge auf Kriegsdienstverweigerung im ersten Halbjahr (laut zuständigem Bundesamt).
18
Alter (18‑Jährige), die seit Jahresbeginn im Rahmen des neuen Wehrdienstes erfasst werden (als Zahl: 18‑Jährige).
150.000 bis 180.000, 190.000
Angabe zu jährlichen Kriegsdienstverweigerern Anfang der 2000er laut Wolfgang Geffe.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10.000
Schätzung, wie viele Verweigerer es in diesem Jahr werden könnten (durch Wolfgang Geffe genannt: "vielleicht in diesem Jahr auf 10.000").
540
Verzichtserklärungen vor drei Jahren (laut Bundesamt).
780
Verzichtserklärungen im vergangenen Jahr (laut Bundesamt).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAstrid WulffHOST
Reporterin für Deutschlandfunk (Campus & Karriere), die die Kochparty in Lübeck moderiert und vor Ort berichtet; sie führt durch die Reportage und sammelt O-Töne der Teilnehmenden.
Alle Auftritte von Astrid Wulff →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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