Tiktok am Grenzzaun: Wie rechte Influencer die Ceuta- Krise für sich nutzen
9. September 2026 · 5 Min.
Rechte Influencer instrumentalisierten die Migrationskrise in Ceuta, um virale Inhalte zu produzieren und politische Narrativen zu verbreiten.
In der Reportage wird gezeigt, wie Influencer nach einer Massenankunft in Ceuta als ‚Frontberichterstatter‘ auftreten, mediale Aufmerksamkeit generieren und Krisensituationen für Content und politische Botschaften nutzen. Kommunikationsforscher sehen eine transnationale Vernetzung rechter Akteure, die Narrative teilen und über Medienportale finanziell unterstützt werden. Daraus entstehen Delegitimierungsstrategien gegenüber Regierung und Medien sowie postfaktische Opfererzählungen. Lokaler Widerstand gegen diese Instrumentalisierung wird ebenfalls dokumentiert.
Zahlen & Fakten
1,6 Millionen
Anzahl der Aufrufe des Ceuta‑Videos eines bekannten Influencers innerhalb eines Monats.
1,5 Millionen
Instagram‑Follower des spanischen Influencers Vito Chies.
10.000
Anzahl der Migrantinnen und Migranten, die Ende Juli die Grenze nach Ceuta überquerten.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
3
Anzahl der Mandate, mit denen die Protestpartei Cea Cabo La Fiesta ins Europaparlament einzog.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelEl Pais (Bericht über angebliche finanzielle Unterstützung von Vito Chies durch Alvise Perez)
• ArtikelLa Derecha Diario (rechtes Online‑Medium aus Argentinien, genannt als Unterstützer von Content‑Creatorn)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SStefan KiskeHOST
Reporter und Autor beim Deutschlandfunk; verfasst und spricht den Beitrag in dieser Folge von 'Medias Res' über die Instrumentalisierung der Ceuta‑Krise durch rechte Influencer. Im Transkript wird er namentlich genannt und ist die hörbare Stimme des Berichts.
Alle Auftritte von Stefan Kiske →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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