Viele Figuren flüchten sich in selbstgeschaffene Illusionen, um Schmerz, Einsamkeit und Kränkungen zu überdecken, finden dadurch aber kein Glück.
Die Folge bespricht den Roman „Alles Liebe“ als Sammlung von Lebensporträts, in denen Menschen ihre Realität durch Fantasie und Rollenspiele ersetzen. Jedes Kapitel widmet sich einer anderen Figur und zeichnet ihre Strategien zur Selbsttäuschung nach. Die Erzählerin bleibt emotional distanziert und urteilt kaum, zeigt aber die Trostlosigkeit der Illusionen. Am Ende werden die Lebenslinien lose verknüpft, ohne Erlösung zu bieten.
Zahlen & Fakten
240 Seiten
Umfang des Buchs „Alles Liebe“
23 Euro
Preisangabe des Buchs bei DTV
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