Der Schmerz (4/8) | Oma, lass reden
14. Juli 2026 · 28 Min.
Oma Guni erzählt, wie die Flucht ihres Vaters und die anschließende Stasi-Verfolgung das Leben ihrer Familie zerstörten und zu Verlust, psychischer Krankheit und sozialer Ausgrenzung führten.
In dieser Folge begleitet Host Luise Aschenbrenner ihre Großmutter, Oma Guni, in Erinnerungen an die DDR: die heimliche Flucht des Vaters in der Hochzeitsnacht, wiederholte Hausdurchsuchungen durch die Stasi und die soziale Ächtung der Familie. Die Verfolgung führt zu Armut, dem Verlust des Hauses und der Firma, zur psychischen Erkrankung und zum Suizid der Uroma. Schließlich schließen die geschlossenen Grenzen die Familie ab und prägen die spätere Entscheidung zur eigenen Flucht.
Zahlen & Fakten
8. Juni 1960
Datum, an dem die Uroma laut Familienbuch Suizid beging.
56
Alter der Uroma zum Zeitpunkt ihres Todes (56 Jahre).
19 km
Entfernung von Leinefelde zur englischen Zone, die im Gespräch als mögliche Fluchtroute erwähnt wird.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
9 m²
Größe des Zimmers in Leipzig, in dem Oma Guni, ihre Mutter und das Neugeborene zusammenlebten.
4 Wochen
Dauer der sowjetischen Gefangenschaft, nach der der Vater kurzzeitig freikam.
13. August
Beginn des Mauerbaus bzw. der effektiven Grenzschließung.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLuise AschenbrennerHOST
Host des Podcasts und Enkelin der Protagonist:innen; sie reist mit ihren Großeltern nach Rostock, stellt Fragen zur Familiengeschichte und führt durch die Episode.
Alle Auftritte von Luise Aschenbrenner →OOma GuniGAST
Die Großmutter (im Transkript als Guni genannt), zentrale Erzählerin der Folge; berichtet aus ihrer Erinnerung über Alltag, Kirche, die Fluchtpläne und die anschließende Inhaftierung.
Alle Auftritte von Oma Guni →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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