Implizite Theorien über die Veränderbarkeit von Eigenschaften prägen systematisch, wie Menschen Erfolge und Misserfolge erklären und auf Herausforderungen reagieren – nicht eine einfache Haltungsveränderung, sondern ein differenziertes psychologisches Modell.
Die Folge stellt die Studie von Dweck, Chiu und Hong (1995) vor, die zeigt, wie unterschiedliche Überzeugungen über die Stabilität von Eigenschaften das Lernen beeinflussen. Menschen mit stabilitätsorientierten Überzeugungen (Entity-Theorie) interpretieren Misserfolg als Hinweis auf mangelnde Fähigkeiten und reagieren mit Hilflosigkeit. Veränderungsorientierte Menschen (Incremental-Theorie) sehen Misserfolg als veränderbar und reagieren mit erhöhter Anstrengung. Die Folge kritisiert, wie dieses komplexe Konzept zu einem pädagogischen Buzzword vereinfacht wurde und warnt vor der falschen Annahme, Growth Mindset ließe sich einfach vermitteln.
Zahlen & Fakten
1995
Erscheinungsjahr der Studie von Dweck, Chiu und Hong in Psychological Inquiry
2018
Erscheinungsjahr der Meta-Analyse von Sisk et al. zu Growth-Mindset-Interventionen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CCarol DweckHOST
Psychologin und Autorin der Originalforschung zu impliziten Theorien; ihre Arbeit ist Grundlage der Diskussion und wird durch die Folge erläutert
Alle Auftritte von Carol Dweck →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.