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Das Recht auf Urlaub - Wie es zur bezahlten Freizeit kam

7. September 2026 · 23 Min.

Bezahlter Urlaub wandelte sich vom gütigen Privileg weniger zu einem gesetzlichen Anspruch, erkämpft durch Tarifverträge, politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen.

Die Folge zeichnet die Entwicklung des Urlaubsrechts vom Gnadenakt des 18. Jahrhunderts bis zur gesetzlichen Verankerung im 20. Jahrhundert nach. Sie zeigt, wie Klassenunterschiede und betriebliche Interessen lange Freizeit für Arbeiter verhinderten und wie erste Tarifverträge, vor allem in Brauereien, Symbolwirkung entfalten. Nationalsozialismus und DDR nutzten Urlaub politisch, während nach 1948 und mit dem Mindesturlaubsgesetz 1963 Urlaub zum Allgemeingut wurde.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Urlaub als Privileg und soziale Ungleichheit (frühe Neuzeit bis 19. Jahrhundert) · ab 00:48
Arbeitskämpfe, Tarifverträge und die Rolle der Brauereiarbeiter (spätes 19. Jh. bis 1920er) · ab 06:05
Politische Instrumentalisierung, UN-Recht und gesetzliche Verankerung bis zur Massenreiseära · ab 13:54

Wer spricht

P
Professor Hasso SpodeGAST

Professor Hasso Spode, Historiker; im Transkript als „langjähriger Leiter des Historischen Archivstourismus an der TU Berlin" benannt. Er erläutert die historischen Wurzeln des Urlaubsbegriffs und die ungleiche Entwicklung von Urlaubsregelungen.

Alle Auftritte von Professor Hasso Spode →
H
Holger StarkeGAST

Holger Starke, Historiker für Wirtschafts‑ und Sozialgeschichte; im Transkript als im Vorstand der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens genannt. Er kommentiert Arbeitsbedingungen in Brauereien und die frühe Tarifpolitik, die zu Urlaubsregelungen führte.

Alle Auftritte von Holger Starke →

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