Gemeinsinn – die Bereitschaft zur Kooperation und zum Handeln zugunsten des Gemeinwohls – ist eine grundlegende Ressource, um Krisen gemeinsam zu bewältigen und lässt sich durch Kultur, Wirtschaft und zivilgesellschaftliches Engagement stärken.
Die Folge untersucht, was unter Gemeinsinn verstanden werden kann, wie der Begriff historisch schwankte und warum er heute wieder an Bedeutung gewinnt. Verschiedene kulturelle Traditionen (Ubuntu, Buen Vivir, Sangha) werden als Gegenentwürfe zur dominierenden Konkurrenzlogik vorgestellt. Es folgen Beispiele von wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Praktiken, die Gemeinsinn fördern, sowie die These, dass kollektive Handlungsfähigkeit und Basisinitiativen entscheidend sind, um globale Krisen wie Klimawandel und soziale Ungleichheit zu bewältigen.
Zahlen & Fakten
1,7 Millionen
Mitglieder von Tauschringen in Argentinien
knapp 2 Millionen
Personen, die in Südkorea durch solidarische Landwirtschaft versorgt werden (im Text: knapp zwei Millionen)
60
Anzahl der in Deutschland erwähnten Umsonstläden
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
mehr als 2000
Anzahl einzelner Unternehmen in japanischen Genossenschaften, die Millionen von Konsumenten versorgen
2000
Jahresangabe: Seit dem Jahr 2000 begann laut Beitrag die Wiederbelebung des Gemeinsinnbegriffs
2010
Gründungsjahr der Initiative Gemeinwohl-Ökonomie in der Region um Christian Felber
Themen & Erkenntnisse
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