Pflanzen haben sich mehrfach unabhängig als Fleischfresser entwickelt, um in nährstoffarmen Lebensräumen durch Fang und Verdauung von Tieren an Stickstoff und Phosphor zu gelangen.
Der Beitrag erklärt, wie fleischfressende Pflanzen (Karnivoren) in nährstoffarmen Böden eine ökologische Nische besetzen, indem sie Insekten und Kleintiere fangen und verdauen. Es werden verschiedene Fallentypen (Klebe-, Klapp-, Kannen- und Saugfallen) und spektakuläre Beispiele vorgestellt, ebenso historische Beobachtungen und wissenschaftliche Experimente. Zudem beleuchtet die Folge die evolutionären Mechanismen und molekularen Signalwege, die Karnivorie ermöglicht, sowie Herausforderungen bei Kultur und Forschung.
Zahlen & Fakten
Mehr als 800
Weltweit sind mehr als 800 verschiedene Karnivoren‑Spezies beschrieben.
15
In Deutschland sind 15 Karnivorenarten aus vier Gattungen heimisch.
4
In Deutschland sind 15 Karnivorenarten aus vier Gattungen heimisch (vier Gattungen).
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Mehr als 100
Die Kannenpflanzen der Gattung Nepenthes umfassen mehr als 100 Arten.
7
Ein Fangblatt der Venusfliegenfalle kann sich typischerweise bis zu sieben Mal öffnen, bevor es abstirbt.
<1 Millisekunde
Die Saugfallen von Utricularia schließen in weniger als einer Millisekunde.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchCharles Darwin: Insectivorous Plants (1875)
• Studie2023: Untersuchung von Forschenden am Bioinstitut der Universität Würzburg und an der Universität Hannover zum Einfluss von Phosphormangel auf Trifio phyllum peltatum
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJulius BrezlHOST
Radiowissenautor, Erzähler der Episode 'Abenteuer Leuchtturm' für Radio Wissen (BAYERN 2 / BR).
Alle Auftritte von Julius Brezl →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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