Republik «Vorgelesen»
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Wann sind wir obdachlos?

2. September 2026 · 23 Min.

Obdachlosigkeit ist mehr als das Fehlen eines Daches: sie schwankt zwischen unfreiwilliger Entwurzelung und bewusstem Verzicht und weckt zugleich Abscheu und Bewunderung.

Der Beitrag beobachtet persönliche Begegnungen mit Menschen ohne Unterkunft, hinterfragt gängige Vorurteile und unterscheidet zwischen unfreiwilliger und freiwilliger Obdachlosigkeit. Er spannt einen Bogen zu historischen und religiösen Traditionen des Verzichts und analysiert Obdachlosigkeit als psychischen Zustand, der mit Verlust von Verwurzelung, Ich-Grenzen und Übergangsobjekten zusammenhängt. Abschließend betont der Text die Bedeutung sozialer Verwurzelung für das Durchhalten in Zuständen der Obdachlosigkeit.

Zahlen & Fakten

3450 Franken

Angebotspreis für eine anderthalb Zimmerwohnung (Anzeigeangabe im gesprochenen Text).

3 Wochen

Behauptete Dauer, die ein Mann in Zürich angibt, bereits im Freien geschlafen zu haben.

3 Monate

Dauer der erwähnten Reise durch die Sahara, genannt als Erfahrung des Erzählers.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Begegnungen, Alltag und Vorurteile · ab 00:17
Freiwilliger Verzicht: historische und religiöse Traditionen · ab 06:46
Psychische Obdachlosigkeit, Verwurzelung und das Ich · ab 14:40

Quellen

Buch»Jenseits von Schuld und Sühne« von Jean Amery

Buch»Verwurzelung« von Simone Weil

Buch»Das Ich und das Es« (Aufsatz) von Sigmund Freud

Weitere 1 Quelle anzeigen

Matthäus 8,20 und Lukas 9,58 (Bibelstellen)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

D
Daniel StraßbergHOST

Autor des Beitrags „Wann sind wir obdachlos?“. Er liefert persönliche Beobachtungen aus Städten sowie philosophische und psychologische Reflexionen zur Obdachlosigkeit; der Text wird in der Episode vorgelesen.

Alle Auftritte von Daniel Straßberg

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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