RONZHEIMER.
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Die Regierung will nicht, dass Sie das wissen. Mit Felix Zimmermann

10. Juli 2026 · 48 Min.

Geplante Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz (IFG) würden Auskunftsrechte einschränken — durch Einführung eines 'berechtigten Interesses', höhere Gebühren, Namensschwärzungen und Beschränkungen bei Anfragenden — und damit Transparenz und demokratische Kontrollmöglichkeiten schwächen.

Das IFG hat 2006 das traditionelle Amtsgeheimnis zugunsten von Transparenz gekippt und ermöglicht Bürgern und Journalist:innen weitgehenden Zugang zu Behördeninformationen. In der Folge wurden zahlreiche Missstände, etwa Lobby-Zugänge, die Maskenbeschaffung während der Pandemie und strittige Corona-Protokolle, durch IFG-Anfragen aufgedeckt. Das geplante Reformpaket will nun den Auskunftsanspruch beschränken (berechtigtes Interesse, nur natürliche Personen, Schwärzungen, Gebühren nach Kostendeckung), was Experten und Aktivisten als Rückschritt für Demokratie und öffentliche Kontrolle kritisieren.

Themen & Erkenntnisse

Einstieg und Bedeutung des IFG
Konkrete Nutzungen und Enthüllungsbeispiele
Geplante Reformpunkte und mögliche Folgen

Wer spricht

P
Paul RonzheimerHOST

Paul Ronzheimer ist Journalist und Chefredakteur BILD; in dieser Folge moderiert er die Diskussion über das Informationsfreiheitsgesetz, sammelt Zuhörerfragen und führt das Interview.

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F
Felix ZimmermannGAST

Felix Zimmermann ist Chefredakteur des juristischen Onlinemagazins Legal Tribune Online (LTO), Rechtsanwalt im Medienrecht und Host des Podcasts 'Die Rechtslage'. Er erklärt die Praxis des IFG, nützt Beispiele aus Recherchen und analysiert die Folgen der vorgeschlagenen Reformen.

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