Johannes Schätzl (SPD) kritisiert geplante IFG-Reform
7. Juli 2026 · 6 Min.
Johannes Schätzl kritisiert geplante Einschränkungen am Informationsfreiheitsgesetz und setzt sich dafür ein, dessen Kern als Jedermannsrecht zu bewahren.
Bettina Koester spricht mit Johannes Schätzl, dem digitalpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion und Berichterstatter für das IFG, über Pläne aus dem Koalitionsausschuss, das Informationsfreiheitsgesetz zu verschärfen. Schätzl hält Beschneidungen des IFG für einen Fehler, verweist auf historische Aufklärungsfälle und betont, das IFG solle digitalisiert, vereinfacht und als Jedermannsrecht erhalten bleiben. Er nennt Ausnahmen für kritische Infrastrukturen denkbar, fordert Kostendeckung und Zugang für NGOs und Journalisten.
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Wer spricht
JJohannes SchätzlGAST
Johannes Schätzl ist digitalpolitischer Sprecher der SPD‑Fraktion im Bundestag und zugleich Berichterstatter für das Thema Informationsfreiheitsgesetz. Im Gespräch kritisiert er vorgeschlagene Einschränkungen, verweist auf die aufklärende Wirkung des IFG seit 2006 und plädiert für Erhalt des Jedermannsrechts sowie für Digitalisierung, Vereinfachung, Ausnahmen bei kritischer Infrastruktur, Kostendeckung und Zugang für NGOs und Journalisten.
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