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Sternengeschichten Folge 711: Das CLOUD-Experiment

10. Juli 2026 · 13 Min.

Das CLOUD-Experiment am CERN zeigt, dass kosmische Strahlung zwar Wolkenbildung beeinflussen kann, ihr Effekt jedoch viel zu klein ist, um das Klima signifikant zu steuern.

Die Folge erklärt zunächst, wie kosmische Strahlung durch Ionisation die Bildung von Aerosolen und damit Wolken beeinflussen kann und wie Sonneneruptionen diese Strahlung modulieren. Danach wird das am CERN durchgeführte CLOUD-Experiment beschrieben, in dem künstliche Teilchenstrahlung und kontrollierte Spurengase eingesetzt wurden, um Nukleationsprozesse zu messen. Die Ergebnisse zeigen, dass Spurengase wie Ammoniak und Amine den Nukleationsprozess dominieren und der Beitrag der galaktischen kosmischen Strahlung klimatisch vernachlässigbar ist.

Zahlen & Fakten

0,1%

Geschätzte Änderung der Konzentration an Wolkenkondensationskernen durch Variationen der galaktischen kosmischen Strahlung im Sonnenzyklus.

100–1000-fach

Erhöhung der Nukleationsrate von Schwefelsäure durch Zugabe von Ammoniak in CLOUD-Experimenten.

11 Jahre

Ungefährer Rhythmus der Sonnenaktivität (Sonnenzyklus), der die Intensität der einfallenden galaktischen kosmischen Strahlung moduliert.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Hintergrund: Kosmische Strahlung, Aerosole und Sonneneinfluss · ab 00:20: Grundlagen: kosmische Strahlung erzeugt Ionisation und fördert Aerosole; Sonnenzyklus kann deren Intensität periodisch verändern.
Das CLOUD-Experiment am CERN: Aufbau und experimentelles Vorgehen · ab 07:17: CLOUD nutzte beschleunigererzeugte Teilchen und definierte Spurengase in einer Wolkenkammer, um Nukleationsprozesse kontrolliert zu untersuchen.
Ergebnisse, Schlussfolgerung und Ausblick · ab 09:00: CLOUD zeigt dominante Rolle von Spurengasen; kosmische Strahlung hat nur einen sehr kleinen klimarelevanten Effekt.

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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