Das CLOUD-Experiment am CERN hat wissenschaftlich nachgewiesen, dass die galaktische kosmische Strahlung nur einen vernachlässigbar kleinen Einfluss auf die Wolkenbildung und damit auf das Erdklima hat – die Svensmark-Hypothese ist widerlegt.
Die Folge behandelt die Rolle der kosmischen Strahlung bei der Wolkenbildung und ihre möglichen Auswirkungen auf das Erdklima. Im Fokus steht die Svensmark-Hypothese von 1997, die behauptete, dass Sonnenaktivität und galaktische kosmische Strahlung das Erdklima stärker beeinflussen als menschengemachte Treibhausgase. Um diese Hypothese zu testen, entwickelte Physiker Jasper Kirkby das CLOUD-Experiment am CERN, das kosmische Strahlung künstlich simuliert und ihre Effekte unter kontrollierten Bedingungen untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass der tatsächliche Einfluss kosmischer Strahlung auf Wolkenbildung minimal ist.
Zahlen & Fakten
0,1 %
Veränderung der Wolkenkondensationskerme durch kosmische Strahlung über einen Sonnenzyklus
11 Jahre
Rhythmus der Sonnenaktivität und ihrer periodischen Schwankungen
100- bis 1000-fache
Erhöhung der Nukleationsrate von Schwefelsäure durch Ammoniak
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• PodcastSternengeschichten Folge 317
• PodcastSternengeschichten Folge 368
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.