Trotz einfacher Zugänge zu Sexualinformationen über TikTok und Co. bleibt die schulische und professionelle sexuelle Bildung lückenhaft; es braucht gut ausgebildete Lehrkräfte, altersgerechte Aufklärung zu Konsens und Pornokompetenz sowie Prävention gegen sexuelle Gewalt.
Die Folge zeigt anhand eines Besuchs bei Pro Familia in Berlin und Gesprächen mit Fachleuten, dass Jugendliche zwar früh über Social Media Zugang zu sexuellen Inhalten haben, ihr tatsächliches Wissen aber oft fehlerhaft ist. Andreas Ritter, Heinz-Jürgen Voss und weitere Expert:innen betonen digitale Risiken wie Verbreitung erotischer Bilder und Erpressung. Sonja Schahl und Lena König erläutern Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie praxisnahe Unterrichtskonzepte, die über Biologie hinausgehen. Die Reportage nennt zudem politische Gegenkräfte und fordert eine umfassende, lebenslange Sexualbildung.
Zahlen & Fakten
15%
Anteil der Jugendlichen 2013, die mindestens ein erotisches Foto von sich aufgenommen hatten (Partnerstudie Hochschule Merseburg).
35%
Anteil der Jugendlichen 2021, die mindestens ein erotisches Foto von sich aufgenommen hatten (Partnerstudie Hochschule Merseburg).
18%
Anteil der Jugendlichen, die angaben, schon einmal mit sexualisiertem Bildmaterial erpresst worden zu sein (Partnerstudie Hochschule Merseburg).
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
7%
Anteil der Jungen, die in einer Schweizer Studie angaben, andere bereits zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben.
1%
Anteil der Mädchen, die in derselben Schweizer Studie angaben, andere bereits zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudiePartnerstudie der Hochschule Merseburg
• RechtRichtlinie zur Sexualerziehung des Bildungsministeriums in Rheinland-Pfalz
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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