TikTok-Brain und Doomscrolling – Wie Social Media Jugendlichen schaden
18. Juni 2026 · 29 Min.
Intensive Nutzung von Social Media kann Aufmerksamkeit, Konzentration und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen; Schutz erfordert Regulierung der Plattformen, Bildung und verantwortliche Erziehungsverhältnisse.
Die Folge diskutiert, wie exzessives Scrollen—insbesondere kurze Clips auf Plattformen wie TikTok—bei Jugendlichen zu Konzentrationsproblemen, Stimmungssymptomen und gestörtem Körperbild führen kann. Expertinnen wie Isabel Brandhorst und Neurobiologe Martin Korte erläutern Mechanismen (Belohnungssystem, Pubertätsentwicklung, Multitasking) und klinische Beobachtungen. Es werden Studienergebnisse (u.a. UKE/DAK) und präventive Ansätze genannt: Schulverbote, Altersbegrenzungen und Empfehlungen der Leopoldina sowie Forderungen nach stärkerer Plattformverantwortung und Bildung.
Zahlen & Fakten
80 %
Anteil der 12‑ bis 19‑Jährigen, die Social Media nutzen (durchschnittlich dreieinhalb Stunden/Tag).
25 %
Anteil der 10‑ bis 17‑Jährigen, die Social Media riskant nutzen (Vorstufe zu Sucht laut UKE/DAK‑Studie).
10 %
Anteil der 6‑ bis 7‑jährigen, die einmal wöchentlich TikTok nutzen.
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
~50 %
Anteil der 10‑ bis 11‑jährigen, die TikTok nutzen (rund die Hälfte).
47 %
Anteil der Jugendlichen, die im Netz bereits auf Hassbotschaften gestoßen sind (GYM‑Studie 2025).
28 %
Anteil der Jugendlichen, die ungewollt auf pornografische Inhalte gestoßen sind (GYM‑Studie 2025).
25 %
Anteil der Kinder und Jugendlichen, die Erfahrungen mit Cyber‑Grooming gemacht haben (Landesmedienanstalt NRW).
70 %
Angabe, dass während der Pubertät ~70 % des Stirnlappens im Umbau sind (Ausdruck zur Entwicklungsanfälligkeit).
3,5 Stunden
Durchschnittliche tägliche Social‑Media‑Nutzungsdauer bei 12‑ bis 19‑Jährigen (im genannten Befund).
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieLängsschnittstudie des Universitätsklinikums Hamburg‑Eppendorf und der DAK Gesundheit (Frühjahr 2025)
• StudieGYM‑Studie 2025 (Jugend, Information, Medienstudie)
• StudieUntersuchung der Landesmedienanstalt NRW zu Cyber‑Grooming
Weitere 3 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• StudieStudie der Universität Paderborn zur Anwesenheit von Smartphones und Aufmerksamkeitsleistung
• StudieHandlungsempfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
• RechtDigital Services Act (EU‑Rechtsrahmen genannt als relevante Regulierung)
Wer spricht
IIsabel BrandhorstGAST
Psychologin und Leiterin der Forschungsgruppe Internetnutzungsstörungen an der Universität Tübingen; erläutert im Beitrag klinische Beobachtungen und Befunde zu Sucht‑ähnlicher Social‑Media‑Nutzung sowie Zusammenhang mit psychischer Gesundheit.
Alle Auftritte von Isabel Brandhorst →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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