Was jetzt?
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Wer nimmt die in Ceuta gestrandeten Kinder auf?

9. August 2026 · 13 Min.

Spanien muss die Versorgung und rechtliche Prüfung der in Ceuta gestrandeten, mindestens 1.200 unbegleiteten Kinder sicherstellen, während die Verteilung aufs Festland politisch umstritten ist.

Die Folge berichtet über die humanitäre Lage in der spanischen Exklave Ceuta, wo tausende Migrantinnen und Migranten, darunter viele unbegleitete Minderjährige, noch ausharren. Es wird erklärt, warum Kinder nicht einfach zurückgewiesen werden dürfen und welche Unterbringungen Spanien zur Verfügung stehen — diese reichen angesichts der Zahlen nicht aus. Außerdem diskutiert die Sendung die politischen Spannungen in Spanien und die Herausforderungen für die Regionen, sowie die Folgen steigender Verteidigungsausgaben bei gleichzeitigen Sozialkürzungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Themen & Erkenntnisse

Ceuta: Lage und Zukunft unbegleiteter Minderjähriger · ab 02:55
Pfeifensprache 'Chiflidos' in Mexiko · ab 06:59
Aufrüstung versus Sozialstaat: Haushaltsentscheidungen und Folgen · ab 08:47

Wer spricht

J
Julia MacherGAST

Journalistin bei DIE ZEIT, berichtet aus Spanien. Sie war vor Ort in Ceuta und schilderte die Lebensbedingungen, die Registrierung und rechtliche Prüfprozesse für unbegleitete minderjährige Migranten sowie die begrenzten Aufnahme‑ und Betreuungsmöglichkeiten.

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A
Anastasia TechamirovaGAST

Politikredakteurin (Kollegin der Redaktion), analysierte im Gespräch die Haushaltsentscheidungen der Bundesregierung: die geplanten hohen Verteidigungsausgaben, gleichzeitige Einsparungen im Sozialbereich und die möglichen Folgen für sozialen Zusammenhalt und Demokratie.

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