In Ceuta werden minderjährige Geflüchtete wegen EU-/spanischem Schutzrecht vorerst nicht zurückgeschickt, ihre Perspektive bleibt jedoch unklar; parallel haben mehrere Krankenkassen durch riskante Fonds‑Investments hohe Verluste erlitten.
Tilko Gries führt durch die Folge: Ein Korrespondenten‑Update skizziert die Lage in Ceuta: Viele Erwachsene wurden nach Marokko zurückgeschickt, hunderte Minderjährige verbleiben in Obhut Spaniens, ihre weitere Verteilung aufs Festland und ihr rechtlicher Status sind offen. Außerdem analysiert Stefan Leupfinger Fehlinvestitionen von Krankenkassen in riskante Fonds: Geschätzte Verluste liegen bei rund einer halben Milliarde Euro, verursacht durch intransparente Produkte und mangelnde Kontrolle.
Zahlen & Fakten
15–18,5 %
Nannte Zinsspanne für die mezzanine‑Finanzierungen, Hinweis auf hohes Risiko.
25 %
Gewinnbeteiligung für den Investmentmanager ab dem ersten Euro, ungewöhnlich hohe Vertragsklausel.
>2 %
Jährliche Grundgebühr für Fondsmanagement, im Gespräch als teilweise »über zwei Prozent« beschrieben.
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
70.000
Anzahl der Menschen, die zu Spitzenzeiten laut Beitrag in Ceuta gewesen sein sollen (bezugnehmend auf die Tage mit großen Ankünften).
1.000 (davon ~1/3)
Grobe Angabe der anwesenden Kinder und Jugendlichen in Ceuta, von denen etwa ein Drittel aus Marokko stammen soll.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelHandelsblatt (monatelange Recherchen zu Fehlinvestitionen von Krankenkassen)
• ArtikelSüddeutsche Zeitung (monatelange Recherchen zu Fehlinvestitionen von Krankenkassen)
• ArtikelWDR (monatelange Recherchen zu Fehlinvestitionen von Krankenkassen)
Weitere 2 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• ArtikelNDR (monatelange Recherchen zu Fehlinvestitionen von Krankenkassen)
• ArtikelWirtschaftswoche (monatelange Recherchen zu Fehlinvestitionen von Krankenkassen)
Wer spricht
TTilko GriesHOST
Moderator und Host der Folge ‚Der Tag‘; eröffnet die Episode, führt durch die Themen und leitet die Gespräche mit den Korrespondenten und Experten.
Alle Auftritte von Tilko Gries →SStefan LeupfingerGAST
Stefan Leupfinger ist Wirtschaftsjournalist aus Rosenheim (Oberbayern) und Betreiber des Portals investmentcheck.de. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem sogenannten grauen Kapitalmarkt, analysiert komplexe Kapitalanlagen und erklärt in der Folge, wie und warum mehrere Krankenkassen in riskante Fonds investierten und welche rechtlichen sowie finanziellen Folgen zu erwarten sind.
Alle Auftritte von Stefan Leupfinger →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Was jetzt? · 9. Aug. 2026
Wer nimmt die in Ceuta gestrandeten Kinder auf?
Spanien muss die Versorgung und rechtliche Prüfung der in Ceuta gestrandeten, mindestens 1.200 unbegleiteten Kinder sicherstellen, während die Verteilung aufs Festland politisch umstritten ist.
Was jetzt? · 4. Aug. 2026
Ceuta: Und plötzlich ist sich die EU wieder einig (Update)
Die EU zeigt nach der Ceuta‑Krise verbale Einigkeit, praktische neue Maßnahmen blieben jedoch aus, während die humanitäre Lage – vor allem für unbegleitete Minderjährige – weiter unklar ist.
Auf den Punkt – Süddeutsche Zeitung · 7. Aug. 2026
Wie Gerüchte auf Social Media Menschen nach Ceuta gelockt haben
Virale Videos, Gruppenposts und weiterverbreitete Aufrufe in Social Media lösten ein Gerücht über eine „offene“ EU-Grenze aus, das zehntausende Menschen aus Marokko nach Ceuta trieb, erklärt der Journalist Leonhard Scharfenberg.
Presseschau · 4. Aug. 2026
Presseschau
Die Folge fasst Kommentarreaktionen zur Migrationskrise in Ceuta zusammen und berichtet außerdem über Debatten zu Zivildienst und Rente mit 63.
Der Tag · 4. Aug. 2026
Nach Ceuta - Schottet sich Europa weiter ab?
Nach dem Massenandrang in Ceuta treiben die EU-Staaten verstärkte Grenzsicherung, mehr Befugnisse für Frontex und Kooperationen mit Drittstaaten voran, während die humanitäre Tragödie und gegenseitige Schuldzuweisungen zentrale Themen bleiben.
Machtwechsel – WirtschaftsWoche · 5. Aug. 2026
Die Bilder von Ceuta und ein Brief von Meloni: Merz‘ Grenzerfahrung
Die Folge rekonstruiert, wie ein von 22 EU‑Staats- und Regierungschefs initiierter Brief nach dem Massenansturm in Ceuta durch unterschiedliche Fassungen und interne Abstimmungen zum Symbol europäischer Uneinigkeit wurde und welche Folgen das für die deutsche Regierungsarbeit und die Migrationsdebatte hat.