Das RKI schätzt, dass Hitze seit April zu etwa 14.000 zusätzlichen Todesfällen geführt hat; die Zahl ist eine statistische Schätzung auf Basis von Übersterblichkeit und Temperaturdaten.
Philip-Johann Moser moderiert die Folge und spricht mit Elena Erdmann darüber, wie das Robert‑Koch‑Institut die Zahl der Hitzetoten berechnet. Erdmann erklärt, dass das RKI Sterbedaten vom Statistischen Bundesamt und Temperaturdaten vom Deutschen Wetterdienst nutzt und Übersterblichkeit im Vergleich zu Vorjahren berechnet. Zusätzlich gibt es kurze Beiträge zu Trumps Drohungen gegen den Iran mit Omid Rezaei und zu positiven Studienergebnissen von Moderna, erläutert von Ingo Arzt.
Zahlen & Fakten
14.000
Vom RKI geschätzte Anzahl hitzebedingter Todesfälle seit April bis Anfang August in diesem Sommer.
5.000
Ungefährer Unterschied: Im sehr heißen Sommer 2018 starben etwa 5.000 Menschen weniger als nach der aktuellen RKI‑Schätzung.
20 °C
Vom RKI genannter Schwellenwert (Wochendurchschnitt von Tag und Nacht), ab dem die Sterbezahlen deutlich ansteigen.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
5.000
Anfangsschätzung für eine besonders heiße Woche Ende Juni, die später fast um das Doppelte nach oben korrigiert wurde (im Gespräch zur Einordnung genannt).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieRobert Koch-Institut: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals gestiegen
• ArtikelKrebstherapie: Moderna meldet positive Ergebnisse in Studie zu Hautkrebs-Impfstoff
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
EElena ErdmannGAST
Wissenschaftsjournalistin im Wissenschaftsressort der ZEIT und Expertin für Gesundheitsstatistiken. In der Folge erklärt sie, wie das RKI Sterbedaten und Temperaturdaten kombiniert, um hitzebedingte Übersterblichkeit zu schätzen, und ordnet die Unsicherheiten der Schätzung ein.
Alle Auftritte von Elena Erdmann →OOmid RezaeiGAST
Iran-Experte der Zeit, analysiert die Auswirkungen des USA-Iran-Rahmenabkommens auf die iranische Bevölkerung
Alle Auftritte von Omid Rezaei →IIngo ArztGAST
Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Er erläutert die Methode und Bedeutung der personalisierten mRNA-Therapie von Moderna gegen schwarzen Hautkrebs und bewertet die vorläufigen Studiendaten.
Alle Auftritte von Ingo Arzt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Forschung aktuell – Deutschlandfunk
Tausende Hitzetote im Juni: Daten und Methodik hinter den Schätzungen des RKI
Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass bis Ende Juni rund 5.100 Menschen in Deutschland an den Folgen der Hitze gestorben sind.
Forschung aktuell – Deutschlandfunk
Hitzetote in Deutschland: RKI veröffentlicht Zahlen zur Übersterblichkeit
Die aktuelle Hitzewelle führte in Deutschland bereits zu einer deutlichen Übersterblichkeit; erste RKI‑Schätzungen nennen rund 810 zusätzliche Todesfälle, ältere und vorerkrankte Menschen sind besonders gefährdet.
Quarks Daily
Tausende von Hitzetoten - Wie kommen wir zu diesen Zahlen?
Hitze verursacht eine messbare, durch Modellierung geschätzte Übersterblichkeit, die Forschende aus Sterbe- und Temperaturdaten ableiten.
MDR aktuell – Das Beste vom Morgen
Hitzetote: Experten fordern Schutz vor extremen Temperaturen
Extreme Hitze führt zu einem neuen Rekord an hitzebedingten Todesfällen in Deutschland und Experten fordern dringende Schutzmaßnahmen wie Kühlung öffentlicher Gebäude und zugängliche Kühlräume.
11KM: der tagesschau-Podcast
41,7 Grad: Was beim Hitzeschutz in Deutschland passieren muss
Hitzewellen wie die jüngste mit 41,7 Grad sind kein normaler Sommer; sie gefährden Gesundheit, Infrastruktur und Wirtschaft und erfordern verbindliche Hitze‑Schutz‑ und Anpassungsmaßnahmen.
0630 – der News-Podcast WDR
Anschlag auf Bahnstrecke: Waren es Linksextreme? | Hat Berlins Bürgermeister gelogen? | Über 5000 Hitzetote
Die Folge berichtet über einen mutmaßlichen Brandanschlag auf eine wichtige Bahnstrecke mit einem Bekennerschreiben des ‚Kommando Angry Birds‘, den Rückzug von Kai Wegner als Spitzenkandidat nach Widersprüchen zu seinem Verhalten beim Stromausfall sowie die schweren Folgen der Hitzewelle mit geschätzten 5.100 Todesfällen bis Ende Juni.