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Fotografie als Widerstand: Lee Millers Blick in die Dunkelheit

15. Juli 2026 · 15 Min.

Lee Miller dokumentierte mit ihrer Kamera den Zweiten Weltkrieg, verband Modeästhetik und Propaganda mit einer kompromisslosen Berichterstattung über Gewalt, die sie persönlich traumatisierte und deren umfangreicher Nachlass erst posthum von ihrem Sohn Anthony Penrose gehoben wurde.

Die Folge schildert Lees Weg von Model und Surrealismus-Musen zur Kriegsfotografin für die Vogue; ihr Bild „Fire Masks“ symbolisiert den Widerstand während der Luftangriffe auf London. Sie recherchiert als Reporterin an der Front, fotografiert Befreiungen wie Buchenwald und Dachau und inszeniert zugleich provokante Bilder (Hitlers Badewanne). Die Zeugenschaft an den Verbrechen prägt ihr weiteres Leben, Alkoholprobleme folgen, ihr Nachlass bleibt lange verborgen.

Zahlen & Fakten

30. April 1945

Datum, an dem sie als erste Fotoreporterin im KZ Dachau berichtet haben soll.

1947

Geburtsjahr ihres Sohnes Anthony Penrose.

21. Juli 1977

Todestag von Lee Miller.

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

ca. 60.000 Fotografien

Umfang des auf dem Dachboden gefundenen fotografischen Nachlasses.

20.000 Manuskriptseiten

Anzahl der auf dem Dachboden entdeckten Manuskriptseiten.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

»Fire Masks« und Ästhetik als Widerstand · ab 01:00
Werdegang: Modell, Surrealismus, Fotografin · ab 03:28
Frontberichte, Zeugenschaft, Trauma und Nachlass · ab 07:47

Quellen

ArtikelUS‑amerikanische Vogue

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

I
Irene GoyerHOST

Autorin der Folge; Erzählerin des Beitrags über Lee Miller und verantwortlich für die journalistische Aufbereitung der Lebens‑ und Schaffensgeschichte im Podcast.

Alle Auftritte von Irene Goyer

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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