Nabokovs "Lolita" wird je nach Perspektive und historischem Kontext vollkommen unterschiedlich gelesen – eine Verurteilung von Missbrauch oder eine Verführungsgeschichte – weshalb feministische Gegenentwürfe notwendig sind, die die Stimme des Opfers zurückerobern.
Zahlen & Fakten
70 Jahre
Zeitraum zwischen der Erstveröffentlichung von Nabokovs Roman (1955) und der aktuellen Debatte
2 Jahre
Dauer der sexuellen Versklavung von Lolita durch ihren Stiefvater im Roman
1955
Erscheinungsjahr von Wladimir Nabokovs Roman Lolita
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchWladimir Nabokov: Lolita (Roman, 1955)
• BuchLea Ruckpaul: Bye Bye Lolita (Roman, 2024)
• BuchSarah Stritsberg: Darling River (Roman, 2013)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSusanne BrandlHOST
Autorin und Produzentin des Podcast-Essays "Lolita – Eine Kunstfigur im Spiegel der Zeit" für Radiowissen des Bayerischen Rundfunks. Sie strukturiert und moderiert die Folge als essayistische Reportage, in der sie Zitate, Interviews und literaturwissenschaftliche Analysen zu Nabokovs Roman und seinen Gegenentwürfen verwebt.
Alle Auftritte von Susanne Brandl →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.