Die Entführer trennten Geiseln nach Pass/Nationalität als taktische Verhandlungsmasse und nicht primär aus offenem Antisemitismus, wodurch Holocaust-Überlebende erneut schwer traumatisiert wurden.
Die Folge rekonstruiert die Entführung von Air France Flug 139 nach Entebbe, die Trennung der Geiseln in israelische und nicht-israelische Gruppen und die Hintergründe der Täter. Sie beleuchtet die ideologischen und logistischen Verbindungen der deutschen Täter zu palästinensischen Gruppen und erklärt die militärtaktischen Überlegungen hinter der Selektion. Abschließend beschreibt die Episode die israelische Befreiungsaktion am 4. Juli 1976 und die Folgen für Erinnerungskultur und Folgeaktionen.
Zahlen & Fakten
269
Anzahl der Geiseln an Bord von Air France Flug 139
1 m
Höhe des in die Wand geschlagenen Lochs, durch das Geiseln in einen Nebenraum geführt wurden
88
Anzahl der freigelassenen Passagiere während der Geiselnahme
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
13
Anzahl der Besatzungsmitglieder, die freigelassen wurden
>100
Angabe zu den weiterhin festgehaltenen israelischen und jüdischen Staatsbürgern ("mehr als 100 Israelis")
53
Anzahl der von den Entführern geforderten sogenannten Freiheitskämpfer
6
Anzahl der in den Forderungen genannten Anarchisten/RAF-Mitglieder, die aus der Bundesrepublik verlangt wurden
27. Juni 1976
Datum der Kaperung von Air France Flug 139
4. Juli 1976
Datum der israelischen Befreiungsaktion in Entebbe
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchIm Schatten der Landshut, Robert Wolf
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMartin HerzogHOST
Martin Herzog ist der Autor dieser WDR Zeitzeichen-Folge. Er recherchiert und erzählt die Geschichte der Flugzeugentführung von Air France Flug 139 nach Entebbe, ordnet Täter, Geiseln, militärische Abläufe und politische Hintergründe ein und erläutert die Folgen für Erinnerung und weitere Anschläge.
Alle Auftritte von Martin Herzog →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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