Buchkritik: "Fluchtpunkt Entebbe. Der linke Terrorismus und Israel" v Jan Gerber
2. Juli 2026 · 8 Min.
Das Buch „Fluchtpunkt Entebbe“ analysiert den linken Terrorismus der späten 1960er/1970er Jahre und zeigt seine antisemitische Mentalität sowie die anhaltende Relevanz dieser Ideologie.
In der Buchkritik ordnet Marco Martin Jan Gerbers Studie „Fluchtpunkt Entebbe“ ein: Kein dramatisch-nacherzählerischer Bericht, sondern eine ideologiekritische, quellenkritische Analyse der Entführung von 1976 und ihres Umfelds. Martin hebt hervor, wie Teile der gewaltbereiten Linken Israel als Projektionsfläche nutzten und antisemitische Eliminationsphantasien entwickelten. Das Buch verbindet historische Detailarbeit zu Gruppen und Taten mit einer Mahnung an die Aktualität dieses Denkens in heutigen Debatten.
Zahlen & Fakten
50 Jahre
Zeitspanne seit der Entführung von Entebbe (Stand der Sendung) bzw. Bezug auf Juni 1976.
Juni 1976
Monat und Jahr der Flugzeugentführung nach Entebbe.
160 Seiten
Umfang des besprochenen Buchs „Fluchtpunkt Entebbe“.
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
20 Euro
Preis des besprochenen Buchs.
9. November 1969
Datum des versuchten Bombenanschlags auf ein jüdisches Gemeindezentrum in West-Berlin.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchFluchtpunkt Entebbe. Der linke Terrorismus und Israel, Jan Gerber (Edition Tiamat)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMarco MartinGAST
Kritiker bei Deutschlandfunk Kultur; bespricht in dieser Folge Jan Gerbers Buch „Fluchtpunkt Entebbe“ und ordnet dessen historische und gegenwärtige Bedeutung ein.
Alle Auftritte von Marco Martin →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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