Viele Jugendliche in der Hauptstadtregion sind frustriert bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz; das zeigen Umfragebefunde und Erfahrungsberichte, etwa von Nele Techen und Katharina Holst.
Der DGB-Bericht und eine Befragung machen deutlich, dass viele junge Menschen Schwierigkeiten haben, passende Ausbildungsplätze in Berlin und Brandenburg zu finden. Unternehmen reagieren oft gar nicht oder sehr spät auf Bewerbungen, was Jugendliche frustriert. Neben Passungsproblemen erschwert fehlender Wohnraum die Lage. Gewerkschaftsvertreterin Nele Techen fordert mehr Engagement von Start-ups und gemeinsame Verbundausbildungen; Betroffene wie Katharina Holst berichten von starkem Konkurrenzdruck und langer Wohnungssuche.
Zahlen & Fakten
54 %
Anteil der Befragten mit Bewerbungserfahrung, die keine Reaktion auf ihre Bewerbung erhielten
58 %
Anteil der Befragten, die mehrere Wochen auf eine Antwort warten mussten
57 %
Anteil der Befragten, die fehlenden Wohnraum als Grund nennen, keinen Ausbildungsplatz zu finden
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
43 %
Anteil der Befragten, die deshalb noch bei ihren Eltern wohnen
10.650
Anzahl junger Menschen in Berlin, die Ende Juli noch einen Ausbildungsplatz suchten
5.560
Anzahl freier Ausbildungsplätze in Berlin Ende Juli
5.140
Anzahl junger Menschen in Brandenburg, die Ende Juli noch einen Ausbildungsplatz suchten
5.000
gut 5.000 freie Ausbildungsplätze in Brandenburg (angegebene Größenordnung)
3 von 7
Anzahl Praktikanten, die nach dem Praktikum bei der Bahn übernommen wurden (drei von sieben)
7 Monate
Dauer der Wohnungssuche von Katharina Holst in Berlin
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieDGB Berlin-Brandenburg (Befragung von 162 Jugendlichen zur Ausbildungsplatzsuche in der Hauptstadtregion)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
NNele TechenGAST
Nele Techen ist die stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. Im Beitrag erklärt sie, dass viele Start-ups bislang nicht ausbilden, und fordert, Start-ups und ihre Verbände einzubinden sowie Verbundausbildungen zu fördern, damit mehrere Firmen gemeinsam ausbilden und Ausbildungsplätze besser verfügbar werden.
Alle Auftritte von Nele Techen →KKatharina HolstGAST
Katharina Holst beginnt im September eine Ausbildung zur Fachkraft für Gastronomie bei der Deutschen Bahn. Sie schildert ihre Bewerbungs-Erfahrungen: zahlreiche Bewerbungen mit wenigen Antworten, ein belastender Konkurrenzkampf im Praktikum sowie eine siebenmonatige Wohnungssuche in Berlin, bevor sie einen Platz im Wohnheim fand.
Alle Auftritte von Katharina Holst →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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