25 Jahre nach 9/11: Warum Verschwörungserzählungen so stark wurden
7. September 2026 · 6 Min.
Verschwörungserzählungen entstehen besonders nach einschneidenden Ereignissen und werden durch psychologische Faktoren, erhöhte Sichtbarkeit und bestimmte Kommunikationskanäle begünstigt; gezielte Interventionen (etwa durch KI) können den Glauben teilweise reduzieren.
Die Folge beleuchtet, warum nach Ereignissen wie dem 11. September 2001 Verschwörungstheorien entstehen und welche psychologischen und kommunikativen Mechanismen eine Rolle spielen. Leon Wager aus der SWR‑Wissenschaftsredaktion hat recherchiert; Roland Imhoff erklärt psychologische Korrelate, Wolfgang Schweiger erläutert mediale Effekte und Telegram‑Nutzung, und eine US‑Studie zeigt, dass KI‑gestützte Dialoge den Glauben an Verschwörungen verringern können.
Zahlen & Fakten
11. September 2001
Datum der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon
2017
Jahr, in dem in den USA sechs VW‑Manager im Zusammenhang mit dem Abgasskandal angeklagt wurden
6
Anzahl der in den USA angeklagten VW‑Manager im Jahr 2017
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2023
Jahr einer YouGov‑Umfrage zur Frage, ob die US‑Regierung hinter den Anschlägen vom 11. September gesteckt haben könnte
10 Minuten
Ungefähr Dauer der Interaktion mit ChatGPT in einer Studie, die eine Reduktion des Glaubens an Verschwörungstheorien berichtete
14
Altersgruppe (14‑jährige Schülerinnen), die in geplanten Schulstudien von Roland Imhoff untersucht werden sollen
13
Altersgruppe (13‑jährige Schülerinnen), die in geplanten Schulstudien von Roland Imhoff untersucht werden sollen
12
Altersgruppe (12‑jährige Schülerinnen), die in geplanten Schulstudien von Roland Imhoff untersucht werden sollen
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLeon WagerHOST
Leon Wager wird im Transkript als Kollege aus der SWR‑Wissenschaftsredaktion genannt, dessen Recherche zur Frage, warum Menschen an Verschwörungstheorien glauben, in der Folge vorgestellt wird.
Alle Auftritte von Leon Wager →RRoland ImhoffGAST
Roland Imhoff ist Psychologe und Professor für Sozial‑ und Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg‑Universität Mainz. Er forscht zu Verschwörungs‑Glauben, kognitiven und sozialpsychologischen Erklärungen dafür sowie zu Faktoren, die Menschen anfälliger für solche Erzählungen machen.
Alle Auftritte von Roland Imhoff →WWolfgang SchweigerGAST
Wolfgang Schweiger ist Kommunikationswissenschaftler an der Universität Hohenheim. Er kommentiert empirische Befunde zur Rolle digitaler Medien und weist auf einen signifikanten Zusammenhang zwischen intensiver Telegram‑Nutzung und größerer Zustimmung zu Verschwörungstheorien hin.
Alle Auftritte von Wolfgang Schweiger →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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