Kryokammern erzeugen einen starken Kältereiz, der kurzzeitig wach macht und Schmerzen lindern kann, während viele Werbeversprechen (Leistungssteigerung, Demenz-, Haut- oder Immuneffekte) wissenschaftlich nicht belastbar sind.
Astrid Meisoll spricht mit Frank Wittig (ARD-Wissenschaftsredaktion) über die Kryotherapie. Die Folge erklärt, was Kryokammern sind, welche physiologischen Reaktionen Kälte auslöst und wie die Studienlage aussieht. Ergebnis: Kurzfristige Effekte wie gesteigerte Wachheit und Linderung von Schmerzen sind nachvollziehbar; dauerhafte Leistungssteigerungen oder Effekte bei Demenz, straffer Haut oder Immunsystem fehlen in belastbaren Studien. Bei rheumatischen Beschwerden wird Kryotherapie teilweise von Krankenkassen bezuschusst.
Zahlen & Fakten
18 %
Von Herstellern behauptete Leistungssteigerung bei Sportlern ("mehr als 18 Prozent")
−110 bis −160 °C
Typische Temperaturangaben für Kryokammern
3 Minuten
Dauer einer typischen Kryotherapie-Sitzung
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
FFrank WittigGAST
Redakteur in der ARD-Wissenschaftsredaktion; recherchierte die wissenschaftliche Lage zur Kryotherapie und erläutert physiologische Effekte, Studieneinschätzungen und medizinische Anwendungsgebiete.
Alle Auftritte von Frank Wittig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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