Deindustrialisierung, Karriereleiter, Chinaschock 2.0
1. Juni 2026 · 1 Std. 17 Min.
Die Folge diskutiert empirische Befunde zu Deindustrialisierung, Messproblemen in der Industrie‑Statistik, Ursachen des Rückgangs der Lohnquote, Auswirkungen von Input-Preis‑Schocks und die Folgen von Remote Work und KI für Berufseinstiege sowie geopolitische Risiken durch einen „China Shock 2.0“.
Die Gäste analysieren, dass ein Rückgang der Industrieproduktion seit 2018 nicht automatisch Deindustrialisierung im Wertschöpfungs‑Sinn bedeutet, weil Brutto‑Wertschöpfung und Produktionsindex auseinanderlaufen. Ein weiteres Paper zeigt, dass Schwankungen bei Zwischenproduktpreisen (z.B. Energie) den Arbeitseinkommensanteil drücken können. Ein drittes Papier deutet an, dass Remote Work die Einstellungen von Berufseinsteiger:innen stärker reduziert als KI‑Exposure. Abschließend warnen die Autoren eines CEP‑Papiers vor geopolitischen Folgen, wenn China zunehmend auch Maschinen selbst produziert.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
HHolger KleinHOST
Holger Klein ist Podcast‑Produzent und Host (u. a. WRINT). In dieser Folge führt er durch die Sendung, kommentiert Politik und Medien, moderiert Einspieler und Analysen und verbindet Anekdoten, Technik‑ und Politikkommentare mit tiefergehender Einordnung.
Alle Auftritte von Holger Klein →RRüdiger BachmannGAST
Gast in dieser Folge; führt die Diskussion zu empirischen Befunden über Industrie, Lohnquote, Input‑Preis‑Effekte, KI‑Risiken und geopolitische Aspekte.
Alle Auftritte von Rüdiger Bachmann →CChristian BeyerGAST
Gast in dieser Folge; bespricht ökonometrische Befunde zu Deindustrialisierung, Arbeitsanteil, Remote Work und Folgen für Arbeitsmärkte.
Alle Auftritte von Christian Beyer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.