Samstagsrundschau: Wann ist die Schweiz sicher, Herr Mäder?
4. Juli 2026 · 29 Min.
Die neue sicherheitspolitische Strategie fordert eine umfassende Aufrüstung von Resilienz, Bevölkerungsschutz und Verteidigungsfähigkeit; das Staatssekretariat SEPOS soll die Koordination sicherstellen, auch wenn dafür erhebliche Mittel nötig sind.
Der Staatssekretär für Sicherheitspolitik, Markus Mäder, erläutert die vom Bundesrat verabschiedete sicherheitspolitische Strategie als umfassenden Ansatz mit drei gleichwertigen Stoßrichtungen: Resilienz stärken, Bevölkerung schützen und Verteidigungsfähigkeit erhöhen. Er betont die Dringlichkeit, Lücken insbesondere bei Luftabwehr und bei hybriden Bedrohungen wie Drohnen zu schliessen, weist auf hohe Beschaffungskosten hin und erklärt die Rolle von SEPOS als koordinierendes Gremium zwischen Bund und Kantonen. Internationale Kooperationen sollen ausgebaut werden, wobei die Neutralität als Rahmenbedingung gewahrt bleibt.
Zahlen & Fakten
17 Milliarden
in Recherchen genannte, grobe Kostenschätzung für den umfassenden Schutz des Luftraums (zahlreiche Varianten/Unklarheiten im Betrag)
60
Seitenumfang der vorgestellten sicherheitspolitischen Strategie
2028
in der Diskussion erwähneter Zeitpunkt, ab dem Militärexperten ein neues europäisches Angriffsszenario erwarten
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Studieöffentliche jährliche Lagebeurteilung, Nachrichtendienst des Bundes
• Sicherheitspolitische Strategie des Bundes
• Leitlinien für die Verteidigung (Bundesrat)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKlaus AmmannHOST
Klaus Ammann ist Journalist und Moderator bei SRF; er leitet die »Samstagsrundschau« auf SRF Radio, in der er wöchentlich prominente Gäste aus Politik und Gesellschaft zu aktuellen Schweizer Themen befragt. In dieser Folge moderierte er das Interview mit dem Staatssekretär zur sicherheitspolitischen Strategie und führte die Fragen zur Bedrohungslage, Finanzierung und SEPOS-Rolle.
Alle Auftritte von Klaus Ammann →MMarkus MäderGAST
Markus Mäder ist Staatssekretär für Sicherheitspolitik (Leiter von SEPOS) und verantwortlich für die Ausarbeitung und Umsetzung der sicherheitspolitischen Strategie des Bundes. Im Gespräch erläutert er Prioritäten, die Rolle von SEPOS in der Koordination zwischen Bund und Kantonen sowie konkrete Vorhaben. Er nennt auch persönliche Hintergründe, etwa sein Geschichtsstudium und internationale Studienaufenthalte an Institutionen wie dem King’s College London und der National Defense University.
Alle Auftritte von Markus Mäder →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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