Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 setzt stark auf Verteidigung und Infrastruktur und wird größtenteils durch neue Schulden finanziert.
Die Folge analysiert den Haushaltsentwurf 2027: Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden. Marc Schiritz ordnet ein, dass bis 2030 etwa ein Drittel des Bundeshaushalts (rund 180 Milliarden Euro) in Verteidigung fließen könnte und dass die Zinskosten deutlich ansteigen werden. Zugleich werden Einsparungen bei Sozial- und Klimaleistungen kritisiert; die Diskussion dreht sich um die Frage, ob das Geld über Ausgabenkürzungen oder höhere Steuern hereingeholt werden soll.
Zahlen & Fakten
555 Milliarden Euro
Geplante Gesamtausgaben im Haushaltsentwurf für 2027
mehr als 200 Milliarden Euro
Geplante neue Schulden zur Finanzierung des Haushaltsentwurfs
180 Milliarden Euro
Ungefährer Betrag, der bis 2030 für Verteidigung ausgegeben werden könnte (ca. 30% des Haushalts)
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
30 %
Anteil des Bundeshaushalts, der laut Planung 2030 in die Verteidigung fließen könnte
80 Milliarden Euro
Erwartete Zinsausgaben im Jahr 2030
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelBundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung
• ArtikelBundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
• ArtikelTrauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMatthias PeerHOST
Matthias Peer ist Journalist, Co‑Moderator und Produzent bei ZEIT ONLINE. In dieser Folge spricht er die Kurznachrichten, begleitet das Gespräch über den AfD‑Parteitag und führt durch Teile der Einordnung.
Alle Auftritte von Matthias Peer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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