Der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 sieht hohe Neuverschuldung vor; die Wirtschaftspresse warnt vor langfristigen Finanzrisiken und fordert strukturelle Reformen.
Das Bundeskabinett will einen Haushaltsentwurf für 2027 mit einer Neuverschuldung von mehr als 200 Milliarden Euro beschließen; steigende Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur treiben die Kosten. Zeitungen kritisieren, dass Reserven aufgebraucht und Tilgungen verschoben werden, wodurch die Haushaltslage langfristig belastet wird. Ein Gastkommentar im Handelsblatt betont hingegen den Kontrollverlust über digitale Infrastruktur als zentrales Strukturproblem. Auf EU-Ebene mahnt die Börsenzeitung eine rasche Einigung vor wichtigen Wahlen an.
Zahlen & Fakten
mehr als 200 Milliarden Euro
Vorgesehene Neuverschuldung im Haushalt für 2027
12,4 Milliarden Euro
Jährlich verschobene Tilgungen für Corona-Notlagenkredite und Sonderschulden für die Bundeswehr
fast 50 Milliarden Euro
Fehlbetrag gegen Ende des Jahrzehnts zur Einhaltung der aufgeweichten Schuldenregel (laut FAZ)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelSüddeutsche Zeitung
• ArtikelFrankfurter Allgemeine Zeitung
• ArtikelSüdwestpresse
Weitere 2 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• ArtikelHandelsblatt
• ArtikelBörsenzeitung
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