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06. Juli 2026 - Die Wirtschaftspresseschau

6. Juli 2026 · 3 Min.

Der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 sieht hohe Neuverschuldung vor; die Wirtschaftspresse warnt vor langfristigen Finanzrisiken und fordert strukturelle Reformen.

Das Bundeskabinett will einen Haushaltsentwurf für 2027 mit einer Neuverschuldung von mehr als 200 Milliarden Euro beschließen; steigende Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur treiben die Kosten. Zeitungen kritisieren, dass Reserven aufgebraucht und Tilgungen verschoben werden, wodurch die Haushaltslage langfristig belastet wird. Ein Gastkommentar im Handelsblatt betont hingegen den Kontrollverlust über digitale Infrastruktur als zentrales Strukturproblem. Auf EU-Ebene mahnt die Börsenzeitung eine rasche Einigung vor wichtigen Wahlen an.

Zahlen & Fakten

mehr als 200 Milliarden Euro

Vorgesehene Neuverschuldung im Haushalt für 2027

12,4 Milliarden Euro

Jährlich verschobene Tilgungen für Corona-Notlagenkredite und Sonderschulden für die Bundeswehr

fast 50 Milliarden Euro

Fehlbetrag gegen Ende des Jahrzehnts zur Einhaltung der aufgeweichten Schuldenregel (laut FAZ)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Bundeshaushalt 2027: Entwurf und Neuverschuldung · ab 00:00
Süddeutsche Zeitung: Kritik am Aufzehren von Notreserven · ab 00:36
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Lücken bei Einhaltung der Schuldenregel · ab 00:54
Südwestpresse: Einnahmen bleiben hinter Ausgaben zurück · ab 01:24
Handelsblatt-Gastkommentar: Digitalinfrastruktur als zentrales Problem · ab 01:47
EU-Haushalt: Dringlichkeit wegen bevorstehender Wahlen · ab 02:38

Quellen

ArtikelSüddeutsche Zeitung

ArtikelFrankfurter Allgemeine Zeitung

ArtikelSüdwestpresse

Weitere 2 Quellen anzeigen

ArtikelHandelsblatt

ArtikelBörsenzeitung

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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