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Berliner Gespräch - Kabinett will Haushalt für 2027 beschließen

6. Juli 2026 · 5 Min.

Der Haushaltsentwurf 2027 sieht deutlich mehr Neuverschuldung vor; dafür werden Rücklagen angezapft und Einnahmen umgeschichtet, während künftige Zinslast und Lücken wachsen.

Der Bericht fasst den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 zusammen: Mehr als 200 Milliarden Euro Gesamtverschuldung sind vorgesehen, und aus Rücklagen werden Mittel entnommen, um die Lücke zu verringern. Einsparungen in Ministerien und Kürzungen bei Sozialleistungen reichen nicht aus; zusätzlich werden Einnahmen aus dem Emissionshandel umverwendet und Verbrauchsteuern erhöht. Die Zinskosten steigen, und ein großer Teil der Neuverschuldung fließt in Verteidigung, Infrastruktur und Digitalisierung.

Zahlen & Fakten

200 Mrd. €

Gesamtvolumen der vorgesehenen Schulden (inkl. Sondervermögen und Ausnahmen)

7 Mrd. €

Mehr Neuverschuldung im Vergleich zur Planung im April

7 Mrd. €

Knapp 7 Mrd. € aus der Rücklage werden für das kommende Jahr genutzt

Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigen

50 Mrd. €

Prognostizierte Haushaltslücke im Jahr 2030 (rund)

42 Mrd. €

Geplante Zinszahlungen im Haushalt 2027 (knapp 42 Mrd. €)

3 Mrd. €

Einnahmen aus dem Emissionshandel/CO2-Bepreisung, die in den regulären Haushalt umgeleitet werden sollen

30 Mrd. €

Geplanter Rüstungseinsatz aus dem Sondervermögen im nächsten Jahr

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Umfang der Neuverschuldung und Haushaltsübersicht · ab 00:30
Zugriff auf Rücklagen und Rechtfertigung · ab 01:00
Einsparungen und Kürzungen in Sozial- und Förderbereichen · ab 01:55
Kernmaßnahmen: Sondervermögen, Zinslast, Steuer- und Einnahmeverschiebungen · ab 02:48
Wofür die Schulden hauptsächlich genutzt werden · ab 04:09

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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