1a LAGE - Der Immobilienpodcast
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#281 Neue Heimat, reloaded !?!

9. Juli 2026 · 36 Min.

Die geplante Bundeswohnungsbaugesellschaft ist kein Gamechanger für den Wohnungsbau, sondern birgt das Risiko, zu einem strukturellen Steuerloch und einer Neuauflage der gescheiterten Neuen Heimat zu werden.

Die Episode diskutiert die im Koalitionspapier geplante Gründung einer Bundeswohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen. Während das Papier mit der Abschaffung des Kapitalpuffers in der Immobilienfinanzierung und dem Verbot der Vergesellschaftung zwei positive Maßnahmen enthält, wird die neue Wohnungsbaugesellschaft kritisch analysiert. Die Hosts und der Gast Prof. Dr. Michael Vogtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft argumentieren, dass diese Gesellschaft an den eigentlichen Problemen – hohe Baukosten und fehlende Deregulierung – vorbeigehen wird und stattdessen eine politisierte Behördenstruktur ohne echten Wettbewerbsvorteil entstehen könnte.

Zahlen & Fakten

17 Milliarden Mark

Schuldenlast der Neuen Heimat bei der Übergabe an Hamburg in den 1980ern; heute entspricht das etwa 50 Milliarden Euro.

190.000

Anzahl der Wohnungen der Neuen Heimat, die 1986 für symbolische Mark an Hamburg verkauft wurden.

450.000

Höchster Bestand an Wohnungen der Neuen Heimat in ihrer Blütezeit.

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

1.400

Tatsächlich realisierte Wohnungen der Bayernheim von 2018 bis Folgenaufnahme, trotz Ziel von 10.000 bis 2025.

10.000

Ursprüngliches Ziel der Bayernheim für Fertigstellungen bis 2025.

unter 10 Basispunkten

Erwarteter Effekt der Abschaffung des Kapitalpuffers auf Immobilienkreditkonditionen, entspricht unter 0,1 Prozentpunkten.

unter 200.000

Erwartete Baugenehmigungen/Fertigstellungen für das aktuelle Jahr, deutlich unter Bedarfsniveau.

14 Euro

Unter dieser Mietobergrenze pro Quadratmeter sollen Wohnungen der Bundeswohnungsbaugesellschaft liegen.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Koalitionspapier und erste Maßnahmen für den Wohnungsmarkt · ab 03:59: Das Koalitionspapier enthält drei zentrale Maßnahmen: Abschaffung des Kapitalpuffers, Verbot von Vergesellschaftungen und Gründung einer Bundeswohnungsbaugesellschaft.
Bundeswohnungsbaugesellschaft: Konzept, Wettbewerbsverzerrung und private Anreize · ab 08:13: Die Bundeswohnungsbaugesellschaft soll mit privaten Partnern kooperieren und Finanzierungsvorteile weitergeben, doch entstehen Wettbewerbsverzerrungen und unklar sind die Anreize für private Unternehmen.
Die Neue Heimat als warnendes Beispiel und notwendige Deregulierung statt staatlicher Bürokratie · ab 13:45: Die Neue Heimat scheiterte durch politisierte Entscheidungen und aufgeblähte Bürokratie und verursachte Milliardenverlusten; echter Lösungsansatz liegt in Deregulierung und Vereinheitlichung.

Quellen

ArtikelDer Spiegel (1982): Große investigative Reportage über Milliardenausfälle und Missstände der Neuen Heimat

StudieInstitut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln): Studie zur Analyse des Koalitionspapiers und Wohnungsmarktmaßnahmen

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.