Die geplante Bundeswohnungsbaugesellschaft ist kein Gamechanger für den Wohnungsbau, sondern birgt das Risiko, zu einem strukturellen Steuerloch und einer Neuauflage der gescheiterten Neuen Heimat zu werden.
Die Episode diskutiert die im Koalitionspapier geplante Gründung einer Bundeswohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen. Während das Papier mit der Abschaffung des Kapitalpuffers in der Immobilienfinanzierung und dem Verbot der Vergesellschaftung zwei positive Maßnahmen enthält, wird die neue Wohnungsbaugesellschaft kritisch analysiert. Die Hosts und der Gast Prof. Dr. Michael Vogtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft argumentieren, dass diese Gesellschaft an den eigentlichen Problemen – hohe Baukosten und fehlende Deregulierung – vorbeigehen wird und stattdessen eine politisierte Behördenstruktur ohne echten Wettbewerbsvorteil entstehen könnte.
Zahlen & Fakten
17 Milliarden Mark
Schuldenlast der Neuen Heimat bei der Übergabe an Hamburg in den 1980ern; heute entspricht das etwa 50 Milliarden Euro.
190.000
Anzahl der Wohnungen der Neuen Heimat, die 1986 für symbolische Mark an Hamburg verkauft wurden.
450.000
Höchster Bestand an Wohnungen der Neuen Heimat in ihrer Blütezeit.
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1.400
Tatsächlich realisierte Wohnungen der Bayernheim von 2018 bis Folgenaufnahme, trotz Ziel von 10.000 bis 2025.
10.000
Ursprüngliches Ziel der Bayernheim für Fertigstellungen bis 2025.
unter 10 Basispunkten
Erwarteter Effekt der Abschaffung des Kapitalpuffers auf Immobilienkreditkonditionen, entspricht unter 0,1 Prozentpunkten.
unter 200.000
Erwartete Baugenehmigungen/Fertigstellungen für das aktuelle Jahr, deutlich unter Bedarfsniveau.
14 Euro
Unter dieser Mietobergrenze pro Quadratmeter sollen Wohnungen der Bundeswohnungsbaugesellschaft liegen.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelDer Spiegel (1982): Große investigative Reportage über Milliardenausfälle und Missstände der Neuen Heimat
• StudieInstitut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln): Studie zur Analyse des Koalitionspapiers und Wohnungsmarktmaßnahmen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
