Trotz großer technischer Fortschritte und neuer Großprojekte stockt der Ausbau der Offshore‑Windkraft wegen gestiegener Kosten, unsicherer Finanzierung und eines problematischen Auktionsdesigns; Politik, Standardisierung und internationale Zusammenarbeit werden als Lösungen diskutiert.
Moderatorin Susanne Tappe führt durch die Folge. Reporter Arne Schulz berichtet aus Esbjerg über die technischen Sprünge, Logistik‑Herausforderungen und Kostenfaktoren bei neuen Großanlagen. Projektleiter Jörn Denghaus und Vestas‑Manager Henrik Thun schildern praktische Probleme bei Transport, Verladung und Hafeninfrastruktur. Im Studio erläutert Philipp Godron von Agora Energiewende, wie Differenzverträge, schärfere Vertragsstrafen und mehr internationale Koordination den Ausbau wieder beleben könnten.
Zahlen & Fakten
1,1 Millionen Haushalte
Rechnerische Jahresversorgung durch den größten deutschen Offshore‑Windpark (H3/Hedreit).
2,4 Milliarden Euro
Geschätzte Gesamtkosten für den beschriebenen Windpark Hedreit über die Bauzeit.
15 Megawatt
Leistung pro Anlage bei den aktuell verbauten Vestas‑Turbinen, deutlich größer als frühere Modelle.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2045
Jahr, in dem laut Regierung etwa jede fünfte Kilowattstunde aus Nord‑ und Ostsee kommen soll.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSusanne TappeHOST
Susanne Tappe ist die Moderatorin des ARD Klima‑Update und leitet die Folge, stellt Fragen an Experten und führt durch Reportagen und Studiogespräche.
Alle Auftritte von Susanne Tappe →PPhilipp GodronGAST
Philipp Godron ist Experte beim Thinktank Agora Energiewende mit Fokus auf Strommarktfragen; im Interview erklärt er, wie Differenzverträge, Auktionen und internationale Koordination Investitionsrisiken mindern und den Ausbau beschleunigen können.
Alle Auftritte von Philipp Godron →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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