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Arbeitsmarktreformen: Wer profitiert von mehr Befristungen?

18. Juli 2026 · 44 Min.

Die Regierungspläne sehen mehr sachgrundlose Befristungen (bis zu vier Jahre, sechsmal verlängerbar) und einen leichteren Kündigungsschutz für Spitzenverdiener vor; Befürworter erwarten mehr Flexibilität und Investitionsanreize, Gegner warnen vor Prekarisierung, Familien- und Wohnungsnachteilen sowie Aushöhlung betrieblicher Mitbestimmung.

Moderatorin Regina Brinkmann diskutiert mit Johanna Wenkebach (IG Metall, Arbeitsrecht) und Thomas Hoppe (Die Jungen Unternehmer) über die angekündigten Arbeitsmarktreformen: Verdopplung der sachgrundlosen Befristung auf vier Jahre mit bis zu sechs Verlängerungen sowie Lockerungen beim Kündigungsschutz für Topverdiener. Hoppe betont Flexibilitäts- und Investitionsbedarf, Wenkebach warnt vor sozialer Unsicherheit, Familienproblemen, Minderung von Mitbestimmung und begrenztem Nutzen für Beschäftigungszahlen.

Zahlen & Fakten

177000 €

genannte Einkommensgrenze, ab der Kündigungsschutz erleichtert werden soll

2 Jahre

bisher maximale Dauer sachgrundloser Befristung

4 Jahre

vorgeschlagene neue maximale Dauer sachgrundloser Befristung

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

6-mal

mögliche Anzahl an Verlängerungen innerhalb des Befristungszeitraums

48 Monate

entspricht der vorgeschlagenen maximalen Befristungsdauer (4 Jahre) und wird als Zeitraum andauernder Unsicherheit genannt

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Vorstellung der Reformpläne (Befristungen und Kündigungsschutz) · ab 00:04
Pro- und Contra-Debatte: Flexibilität versus Prekarisierung · ab 02:33
Kündigungsschutz für Spitzenverdiener, Evidenz und Ausblick · ab 31:55

Quellen

RedeMarcel Fratscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung – Aussage: „Die Ausweitung der sachgrundlosen Befristung wird die deutsche Wirtschaft nicht auf Vordermann bringen; kein echter Jobmotor.“

RedeEduard Brühl, Leibniz-Institut für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim – Einschätzung: Längere Befristungen veränderten vor allem die Vertragsarten, nicht die Gesamtbeschäftigung.

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Regina BrinkmannHOST

Regina Brinkmann ist die Moderatorin der Sendung "Campus und Karriere" beim Deutschlandfunk und führt durch die Diskussion zu den geplanten Arbeitsmarktreformen, stellt Fragen an die Gäste und moderiert Hörerbeiträge.

Alle Auftritte von Regina Brinkmann

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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