Steigende Zahl neuer Auszubildender: Trendwende in der Pflege?
1. September 2026 · 7 Min.
Die Zahl neu begonnener Ausbildungen in der Pflege steigt seit drei Jahren; Reformen wie die generalistische Ausbildung und bessere Vergütung erhöhen die Attraktivität, doch es fehlen Lehrkräfte, Praxisanleitung und verlässlich erfolgreiche Abschlüsse.
Die Folge ist ein Interview mit dem Pflegewissenschaftler Christoph Bräutigam über die gestiegenen Neuverträge in Pflegeausbildungen. Gründe sind das seit 2020 geltende Pflegeberufegesetz mit generalistischer Ausbildung, vergleichsweise hohe Ausbildungsvergütung und künftig die bundesweit einheitliche Pflegefachassistenzausbildung. Gleichzeitig warnt Bräutigam vor Engpässen bei Lehrkräften, Praxisanleitung und einer noch nicht gelösten Differenz zwischen Ausbildungsbeginn und erfolgreichen Abschlüssen.
Zahlen & Fakten
10%
Anteil der Anwesenheitszeit, der verpflichtend in gezielte Praxiseinleitungen investiert werden soll
3
Anzahl der aufeinanderfolgenden Jahre mit steigenden neu begonnenen Ausbildungen in der Pflege in Deutschland
2020
Jahr, seit dem das Pflegeberufegesetz gilt und die generalistische Pflegeausbildung eingeführt wurde
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
18 Monate
Geplante Regelungsdauer der bundesweit einheitlichen Pflegefachassistenzausbildung
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtPflegeberufegesetz (seit 2020; Einführung der generalistischen Pflegeausbildung)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristoph BräutigamGAST
Christoph Bräutigam ist Pflegewissenschaftler am Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule und forscht zu Arbeit und Wandel im Bereich Pflege. Im Gespräch erklärt er Ursachen für steigende Ausbildungszahlen, Auswirkungen der Generalistik, die Einführung der Pflegefachassistenz sowie Herausforderungen bei Lehrkräften, Praxisanleitung und Ausbildungsbegleitung.
Alle Auftritte von Christoph Bräutigam →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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