Kampf gegen Hitze und Flut - Kann uns die Schwammstadt schützen?
27. Juni 2026 · 20 Min.
Die Schwammstadt ist ein Konzept, bei dem Städte Regenwasser speichern und gezielt nutzen, um gleichzeitig Hitzewellen und Überflutungen zu bekämpfen – durch grüne Dächer, Parks, durchlässige Böden und multifunktionale Flächen.
Die Folge stellt das Konzept der Schwammstadt vor, das Städte widerstandsfähiger gegen Klimaextreme macht. Anhand von internationalen Beispielen wie Rotterdam, Kopenhagen und Singapur wird gezeigt, wie städtische Infrastruktur umgebaut werden kann, um Wasser zu speichern und bei Bedarf wieder freizugeben. Deutsche Städte experimentieren bereits mit Elementen wie Gründächern, durchlässigen Oberflächen und Versickerungsmulden. Die größten Hürden sind weniger technisch als vielmehr wirtschaftlich und gesellschaftlich: Platzmangel, Kostendruck und fehlendes Bewusstsein in der Bevölkerung hemmen die Umsetzung.
Zahlen & Fakten
14 Millionen Quadratmeter
Gesamtfläche an Flachdächern in Rotterdam
47 Prozent
Versiegelte Fläche in München – Rekord unter deutschen Großstädten
7 Millionen
Einwohnerzahl von Singapur
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
300.000 Quadratmeter
Bisher begrünte Flachdachfläche in Rotterdam
60.000 Liter
Regenwasserspeicherkapazität eines Flachdaches mit blauem Dach in Rotterdam
2 Kilometer
Länge des geplanten Hofbogenparks auf dem Eisenbahnviadukt in Rotterdam
8 Meter
Breite des Hofbogenparks in Rotterdam
25 Hektar
Fläche des Ekoquartiers in Pfaffenhofen an der Ilm
15 Jahre
Zeitraum, seit dem in Singapur der Schwammstadt-Ansatz verfolgt wird
660.000
Einwohnerzahl von Rotterdam
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Gerhard Hauber – Landschaftsarchitekt mit 30 Jahren Erfahrung in Regenwassermanagement und Schwammstadt-Projekten, beteiligt an der Umgestaltung von Kopenhagen und Pfaffenhofen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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