Buchkritik - Anno Mungen: "Von Bayreuth nach Auschwitz. Oper, Politik, Gewalt"
20. Juli 2026 · 7 Min.
Arno Zessek erläutert, dass das besprochene Buch zeigt, wie der Wagner-Kult und die Bayreuther Festspiele vom NS-Regime für kulturelle Selbstlegitimation und Propaganda instrumentalisiert wurden.
Arno Zessek bespricht ein Buch von Arno Mungen, das die Verflechtungen zwischen Wagner-Kult, Bayreuth und dem NS-Regime untersucht. Er betont, dass Musik und Festspiele zur Verbrämung von Gewalt, zur Ablenkung und zur Stärkung nationalsozialistischer Identität dienten. Zessek lobt die umfangreiche Archivarbeit, bemängelt aber, dass das Werk historiografisch nicht als Meisterleistung zu werten sei. Er diskutiert kontroverse Thesen, etwa zur Präsenz von Musik in Auschwitz, und verweist auf gemischte Reaktionen in der Kritik.
Zahlen & Fakten
28 €
Preis des Buches im Westend Verlag.
14 Orchester
Anzahl der Orchester, die es laut Vortrag in Auschwitz gab.
1940
Beginn der sogenannten Kriegsfestspiele auf Wunsch von Adolf Hitler (ab 1940).
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
384 Seiten
Umfang des Buches im Westend Verlag.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchVon Bayreuth nach Auschwitz. Oper, Politik, Gewalt – Arno Mungen (Westend Verlag)
• BuchHitler der Künstler als Politiker und Feldherr – Wolfgang Püter
• ArtikelArtikel in Opernfreund von Dieter und David Stolz
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AArno ZessekGAST
Arno Zessek ist Kritiker bei Deutschlandfunk Kultur und tritt im Studio als Buchkritiker auf. In der Sendung bespricht er das Buch "Von Bayreuth nach Auschwitz. Oper, Politik, Gewalt"; er erläutert Thesen, bewertet die Quellenlage und ordnet das Werk historisch-kritisch ein.
Alle Auftritte von Arno Zessek →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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