Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik - Anno Mungen: "Von Bayreuth nach Auschwitz. Oper, Politik, Gewalt"

20. Juli 2026 · 7 Min.

Arno Zessek erläutert, dass das besprochene Buch zeigt, wie der Wagner-Kult und die Bayreuther Festspiele vom NS-Regime für kulturelle Selbstlegitimation und Propaganda instrumentalisiert wurden.

Arno Zessek bespricht ein Buch von Arno Mungen, das die Verflechtungen zwischen Wagner-Kult, Bayreuth und dem NS-Regime untersucht. Er betont, dass Musik und Festspiele zur Verbrämung von Gewalt, zur Ablenkung und zur Stärkung nationalsozialistischer Identität dienten. Zessek lobt die umfangreiche Archivarbeit, bemängelt aber, dass das Werk historiografisch nicht als Meisterleistung zu werten sei. Er diskutiert kontroverse Thesen, etwa zur Präsenz von Musik in Auschwitz, und verweist auf gemischte Reaktionen in der Kritik.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

These des Buches: Instrumentalisierung von Wagner und Bayreuth durch das NS-Regime · ab 00:30
Aufbau, Quellen und Arbeitsweise des Autors · ab 01:47
Konkrete Beispiele der Instrumentalisierung (Propaganda, Kriegsfestspiele, Raum) · ab 03:02
Titelthese: Von Bayreuth nach Auschwitz – Musik in den Lagern · ab 04:13
Rezeption und persönliche Bewertung des Kritikers · ab 05:24

Wer spricht

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Arno ZessekGAST

Arno Zessek ist Kritiker bei Deutschlandfunk Kultur und tritt im Studio als Buchkritiker auf. In der Sendung bespricht er das Buch "Von Bayreuth nach Auschwitz. Oper, Politik, Gewalt"; er erläutert Thesen, bewertet die Quellenlage und ordnet das Werk historisch-kritisch ein.

Alle Auftritte von Arno Zessek →

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