Buchkritik - "Die unbekannte Sally Hemings" von Barbara Chase-Riboud
29. Juli 2026 · 7 Min.
Der Roman rekonstruiert das Leben einer kaum dokumentierten Sklavin und zeigt die Widersprüche und die Persistenz von Rassismus in der Gründungsära der USA.
In einem Gespräch in der Sendung erläutert ein Kritiker, wie der Roman die Lücken in der historischen Überlieferung einer versklavten Frau literarisch ausfüllt. Die Autorin nutzt fiktionale Techniken, um innere Gespräche und Beziehungen zu rekonstruieren; das Werk löste bei seinem Erscheinen heftige Debatten aus und bleibt wegen seiner Thematisierung von Sklaverei und Erinnerungspolitik hochaktuell.
Zahlen & Fakten
1785
Jahr, in dem Hemings mit dem Hausherrn nach Paris ging.
14
Alter, in dem die Beziehung laut Beitrag begann.
3
Statt Angaben: drei Jahre Aufenthalt in Paris, danach Rückkehr nach Virginia.
Weitere 10 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
7
Anzahl der mit ihm gezeugten Kinder.
1826
Sterbejahr des Hausherrn.
1835
Sterbejahr von Sally Hemings.
1979
Erscheinungsjahr des Romans, das die Initialdebatte auslöste.
1998
Jahr, in dem DNA-Tests die Vaterschaftsfrage klären halfen.
250
Erwähnung des 250. Jahrestags der Gründung der USA als Kontext für die aktuelle Politisierung.
50
Angabe ‚über 50 Jahre‘, die die Zeitspanne bis zu breiteren Emanzipationsbewegungen umreißt.
623
Seitenzahl der deutschen Neuausgabe.
28
Preis in Euro der genannten Neuausgabe.
1773
Ungefähres Geburtsjahr von Sally Hemings.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchDie unbekannte Sally Hemings von Barbara Chesri-Boo
• ArtikelNew York Review of Books
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJoachim SchollHOST
Moderator, leitet das Gespräch in dieser Folge von 'Lesart' und stellt dem Kritiker Fragen zum Roman und dessen Kontext.
Alle Auftritte von Joachim Scholl →IIngo ArendtGAST
Kritiker und Studiogast in der Sendung; er erläutert den Roman, beschreibt Autorinnenabsichten, methodische Aspekte und zieht historische sowie politische Schlüsse zur Haltung der USA gegenüber Sklaverei und Erinnerung.
Alle Auftritte von Ingo Arendt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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