Buchkritik - "Die unbekannte Sally Hemings" von Barbara Chase-Riboud
29. Juli 2026 · 7 Min.
Der Roman rekonstruiert das Leben einer kaum dokumentierten Sklavin und zeigt die Widersprüche und die Persistenz von Rassismus in der Gründungsära der USA.
In einem Gespräch in der Sendung erläutert ein Kritiker, wie der Roman die Lücken in der historischen Überlieferung einer versklavten Frau literarisch ausfüllt. Die Autorin nutzt fiktionale Techniken, um innere Gespräche und Beziehungen zu rekonstruieren; das Werk löste bei seinem Erscheinen heftige Debatten aus und bleibt wegen seiner Thematisierung von Sklaverei und Erinnerungspolitik hochaktuell.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJoachim SchollHOST
Moderator, leitet das Gespräch in dieser Folge von 'Lesart' und stellt dem Kritiker Fragen zum Roman und dessen Kontext.
Alle Auftritte von Joachim Scholl →IIngo ArendtGAST
Kritiker und Studiogast in der Sendung; er erläutert den Roman, beschreibt Autorinnenabsichten, methodische Aspekte und zieht historische sowie politische Schlüsse zur Haltung der USA gegenüber Sklaverei und Erinnerung.
Alle Auftritte von Ingo Arendt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.